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PwC Schweiz

PwC-Studie "Kin in the game. Family Business Survey 2010/11"
Schweizer Unternehmen in Familienbesitz - Wirtschaftskrise überstanden - Unternehmensnachfolger gesucht

Zürich (ots)

In der Schweiz, in Deutschland und Österreich
erarbeiten Unternehmen in Familienbesitz über die Hälfte der 
Wirtschaftsleistung und sind für sechs von zehn Arbeitsplätzen 
verantwortlich. Für die Studie "Global Family Business Survey 
2010/2011" befragte PwC weltweit über 1'600 Familienunternehmen aus 
35 Ländern, darunter über 180 aus der DACH-Region Deutschland, 
Österreich und Schweiz. 60 Prozent der weltweit befragten 
Familienunternehmen wollen in den nächsten zwölf Monaten wachsen. In 
der DACH-Region sind es rund 70 Prozent. Die Schweizer 
Familienunternehmen setzen je hälftig auf eine Wachstumsstrategie und
eine Konsolidierungsstrategie.
81 Prozent der 181 befragten Unternehmen aus den DACH-Ländern sind
überzeugt davon, dass sie die Krise aufgrund ihrer Strukturen als 
Familienbetriebe besser bewältigt haben als Publikumsgesellschaften. 
50 Prozent der weltweit befragten Familienunternehmen sehen in den 
nächsten zwölf Monaten einen positiven Trend betreffend 
Marktentwicklungen. Zudem geben über 90 Prozent der weltweitund in 
der Schweiz befragten Familienunternehmen an, wettbewerbsfähig, gut 
gerüstet und auf der Höhe mit den jeweiligen Marktführern zu sein. 
Entsprechend verfolgen über zwei Drittel der in der DACH-Region 
befragten Familienunternehmen eine Expansionsstrategie. Die Schweizer
Familienunternehmen setzen zu gleichen Teilen auf eine Wachstums- und
eine Konsolidierungsstrategie.
Umsätze auf Kurs, Margen fraglich
Jedes zweite Unternehmen aus der DACH-Region berichtet über eine 
gestiegene Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen seit dem Sommer
2009. Margenerosionen machen allerdings 23 Prozent der 
Familienunternehmen aus der DACH-Region (weltweit: 15 Prozent) zu 
schaffen. Bei der Entwicklung der Rohstoff- und Vorleistungspreisen 
sind es 29 Prozent (weltweit: 12 Prozent).
Nachfolgeregelung steht an
Die geordnete Nachfolge der Eigentümer ist eine der grössten 
Herausforderungen für das Weiterbestehen eines 
Familienunternehmens.Weltweit und in der Schweiz schätzen rund 27 
Prozent (DACH-Region: 23 Prozent) der Familienunternehmen, dass es 
innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem Handwechsel kommt. In über
der Hälfte der weltweit befragten Familienunternehmen bleibt die 
Führung entweder innerhalb der Familie oder im Managementteam. Dr. 
Marcel Widrig, Leiter Private Clients bei PwC Schweiz 
kommentiert:"Eine sorgfältige Planung ist für eine reibungslose 
Stabsübergabe unabdingbar - so geht ein Familienunternehmen auch 
gestärkt aus dem Eigentümerwechsel hervor. Neben den 
Nachfolgeschritten umfasst ein klarer Plan transparente 
Beurteilungskriterien, anhand deren beurteilt wird, wann die 
Nachfolger zur Übernahme bereit sind."
Fachkräftemangel und Wechselkurse beschäftigen
Für rund 37 Prozent der weltweit befragten Familienunternehmen ist
der Fachkräftemangel eine der drei grössten Herausforderungen. Nur 21
Prozent der Schweizer Familienunternehmen sind gleicher Meinung. "Die
Personenfreizügigkeit, das im Verhältnis zum Ausland höhere 
Lohnniveau und die Lebensqualität sind Standortvorteile der Schweiz. 
Die Schweizer Unternehmen haben somit ideale Möglichkeiten, im 
Ausland gezielt qualifizierte Fachkräfte anzuwerben", sagt Peter 
Schmid, Leiter KMU bei PwC Schweiz. Für die Schweizer 
Familienunternehmen sind die Wechselkursrisiken mit 40 Prozent 
(weltweit: 15 Prozent) das dominierende Thema. Nicht nur der tiefe 
Dollar, sondern auch die Euroschwäche macht zu schaffen.
Steueranpassungen gewünscht
Annähernd 90 Prozent der Familienunternehmen im DACH-Raum halten 
die Vereinfachung des Steuersystems und eine Senkung der Steuerlast 
für wichtig bis sehr wichtig für die Entwicklung ihres Unternehmens. 
Vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten hingegen staatliche 
Initiativen im Bereich "Compliance". Im DACH-Raum halten nur 37 
Prozent der Unternehmen Compliance-Initiativen für bedeutsam. 90 
Prozent der DACH-Unternehmen (weltweit: 73 Prozent) halten 
Initiativen im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung 
(Corporate Social Responsibility - CSR) als sehr förderlich für eine 
positive Geschäftsentwicklung.
Die PwC-Publikation kann als PDF bei Claudia Sauter bezogen 
werden.
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www.twitter.com/PwC_Switzerland

Kontakt:

Peter Schmid
Leiter KMU
PwC Schweiz
E-Mail: peter.schmid@ch.pwc.com

Dr. Marcel Widrig
Leiter Private Clients
PwC Schweiz
E-Mail: marcel.widrig@ch.pwc.com

Claudia Sauter
Communications Senior Manager
PwC Schweiz
E-Mail: claudia.sauter@ch.pwc.com

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