Vertragspartner des L-GAV des Gastgewerbes

Gemeinsames Ja zu Schengen der Vertragspartner des L-GAV des Gastgewerbes

    Zürich, Luzern, Bern (ots) - Der Beitritt der Schweiz zum Schengener-Abkommen wird von allen Vertragspartnern des Landes-Gesamtarbeitsvertrags des Gastgewerbes zur Annahme empfohlen. Ein Abseitsstehen wäre für den Tourismus-Standort Schweiz verheerend.

    Die L-GAV-Parteien (Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften) bejahen den Beitritt der Schweiz zum Schengener-Abkommen, über den das Schweizer Volk am 5. Juni 2005 abstimmen wird.

    Ein Ja zu Schengen ist ein Ja für den Schweizer Tourismus

    Die Vertragsparteien rufen ihre Mitglieder auf, den Beitritt der Schweiz zum Schengener-Abkommen anzunehmen. Das Übereinkommen legt eine gegenseitige Abstimmung der Ein- und Ausreisepolitik zwischen den Vertragsstaaten (zurzeit: Europäische Union, Norwegen und Island), eine Harmonisierung der Visapolitik und intensive Kontrollen der Aussengrenzen fest. Der Vertrag ist von vitaler Bedeutung für die gesamte Schweizer Wirtschaft, insbesondere aber für den Tourismus: Das Schengen-Visum ermöglicht es Europa-Reisenden mit nur einem Visum die EU-Staaten, Norwegen, Island und - bei einem positiven Ausgang der Abstimmung am 5. Juni 2005 - auch die Schweiz zu besuchen. Dies erspart unseren Gästen Kosten und aufwändige bürokratische Verfahren und sichert Arbeitsplätze in der Tourismuswirtschaft.

    Auch für ausländische Mitarbeitende im Schweizer Gastgewerbe bringt das Schengener Abkommen Erleichterungen im Verkehr mit dem Heimatland.

    Die einseitige Anerkennung des Schengen-Visums ist für den Tourismus keine Lösung. Die Schweiz würde Aussengrenze des Schengen-Raums bleiben. Bei der Rückreise in den EU-Raum wären Probleme nach wie vor möglich.

    Heute ist das Tourismusland Schweiz durch das Abseitsstehen im Nachteil; ein Zustand, den sich die drittgrösste Exportbranche des Landes nicht länger leisten kann. Als Teil der Bilateralen Verträge II ist die Vorlage auch ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der Beziehungen zur EU, dem mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Schweiz.

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