NEUE AARGAUER BANK

Erfreulicher Jahresgewinn von CHF 116.4 Mio. NEUE AARGAUER BANK gesund gewachsen

Aarau (ots) - Mit einem Jahresgewinn von CHF 116.4 Mio. erzielte die NEUE AARGAUER BANK AG (NAB) in einem anspruchsvollen Umfeld ein erfreuliches Resultat. Die nachhaltig ausgerichtete Geschäftspolitik führte zu einer Steigerung des Geschäftsvolumens um CHF 1.6 Mia. und einer Bilanzsumme von CHF 21.7 Mia. (+4.9%). Der hohe Nettozufluss von Kundengeldern von CHF 864.5 Mio. zeugt von grossem Vertrauen der Aargauer Bevölkerung. Trotz ihrer bewährt vorsichtigen Kreditpolitik ist die NAB bei den Hypotheken netto um CHF 686 Mio. (+3.9%) gesund gewachsen und bleibt damit Marktführerin im Aargauer Hypothekargeschäft. Immer mehr Kunden profitieren von der Anlage-Kompetenz des erneut schweizweit ausgezeichneten Private Banking der NAB. Im Berichtsjahr durfte die NAB gleich fünf Auszeichnungen entgegennehmen.

«Mit einem Jahresgewinn von 116.4 Millionen Franken erzielte die NAB ein erfreuliches Jahresergebnis. Wir sind gesund und nachhaltig gewachsen, sehr solide kapitalisiert und wollen in den Bereichen Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren im Aargau die Bank erster Wahl sein. Darum haben wir gezielt ins Passiv- und Anlagegeschäft investiert», würdigt CEO Peter Bühlmann den Geschäftsabschluss.

Zinserfolg auf hohem Niveau leicht rückläufig

Die NAB erwirtschaftete in einem anspruchsvollen und stark umkämpften Umfeld einen Bruttoertrag von CHF 346.7 Mio. Die Absicherung gegen steigende Zinsen, gezielte Investitionen ins Wachstum und der Margendruck führten trotz grösseren Volumen zu einem rückläufigen Zinserfolg von CHF 248.1 Mio. Den Zinsertrag belastet haben auch neue regulatorische Vorschriften. Obwohl die Vorgaben erst 2019 vollständig erfüllt sein müssen, hat die NAB die Auflagen bereits im Berichtsjahr weitgehend umgesetzt. Mit ihrer bewährt vorsichtigen Kreditpolitik und der konsequenten Absicherung der Zinsänderungsrisiken verzichtet die NAB bewusst auf eine Gewinn-Maximierung.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich leicht auf CHF 62.9 Mio. Mit CHF 28 Mio. erreichte der Handelserfolg dank anhaltend hohem Volumen im Sortengeschäft beinahe das Rekordresultat vom Vorjahr.

Aufwand sinkt dank striktem Kostenmanagement

Der Geschäftsaufwand reduzierte sich dank striktem Kostenmanagement um CHF 10.9 Mio. auf CHF 199.6 Mio. Der Sachaufwand (-4.4%) und der Personalaufwand (-5.8%) haben gleichmässig zum Rückgang beigetragen. Andererseits investierte die NAB sehr gezielt ins Geschäftsstellennetz, in attraktive Produkte, in die Mitarbeitenden und in den Ausbau der Dienstleistungen. Die als Folge der bewährt vorsichtigen Kreditpolitik tiefen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste von netto CHF 1.3 Mio. tragen ebenfalls zum erfreulichen Geschäftsergebnis bei. Mit Steuern von CHF 26.6 Mio. an Kanton, Bund und Gemeinden blieb die NAB eine der grössten Steuerzahlerinnen im Aargau. Der Jahresgewinn von CHF 116.4 Mio. liegt nur leicht unter dem sehr guten Vorjahresergebnis.

Hoher Nettozufluss von Kundengeldern von 864.5 Millionen

Mit einem um CHF 1.6 Mia. höheren Geschäftsvolumen ist die NAB im Aargau gesund gewachsen. Der hohe Nettozufluss von Kundengeldern von CHF 864.5 Mio. zeugt von grossem Vertrauen der Aargauer Bevölkerung. Auch mit einer bewährt vorsichtigen Kreditpolitik sind die Hypotheken netto um CHF 686 Mio. (+3.9%) gewachsen. Die NAB bleibt Marktführerin im Aargauer Hypothekarmarkt und kann zudem ihr Kreditwachstum vollständig durch Kundengelder refinanzieren. Der Anstieg der Immobilienpreise im Aargau basiert auf realen Faktoren wie der hohen Zuwanderung und liegt insgesamt leicht unter dem Schweizer Durchschnitt. Die NAB beurteilt den Aargauer Immobilienmarkt in der Breite deshalb als nicht überhitzt.

NAB 5-fach ausgezeichnet

Die NAB wurde im Berichtsjahr fünf Mal von externen Stellen ausgezeichnet. Das Private Banking erreichte zum zweiten Mal in Folge den 1. Platz im schweizweiten Vergleich der BILANZ in der Kategorie «Universalbanken regional». Der Fonds «NAB Aktien Schweiz» erhielt vom Cash Fondsmagazin für die Performance der letzten drei Jahre die Morningstar-Bestnote mit fünf Sternen. Der Swiss HR-Award und die Auszeichnung für betriebliche Gesundheitsförderung bestätigen das Engagement für die Mitarbeitenden. Für die beste Investmentleistung 2009 bis 2011 und für die zweitbeste operative Leistung 2011 durfte Peter Bühlmann die Auszeichnung «CEO des Jahres» entgegennehmen.

«Im Aargau sind wir die Bank erster Wahl»

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben im Berichtsjahr die Strategie turnusgemäss überprüft und die strategischen Stossrichtungen für die kommenden Jahre definiert. Dazu CEO Peter Bühlmann: «Wir wollen Neukunden gewinnen, bei noch mehr bestehenden Kunden Hauptbank werden und das Anlage- und Vorsorgegeschäft weiter ausbauen. Damit die NAB beim Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren die Bank erster Wahl wird, investieren wir gezielt in unsere 34 Geschäftsstellen im Aargau, in den Ausbau des Online-Angebots, in attraktive Produkte und in kompetente Beratung. Unsere zertifizierten Beraterinnen und Berater stellen eine konsistent hohe Qualität sicher und stellen unseren Claim «Wir lösen das.» täglich unter Beweis.»

Ausblick

In der Eurozone steht die Staatsverschuldung trotz bereits grossen vollzogenen Sparanstrengungen weiter im Fokus. In Amerika wird die Debatte über die Staatsfinanzen den weiteren Konjunkturverlauf prägen. Dennoch dürfte die globale Konjunktur leicht anziehen, wobei die Schwellenländer erneut den grössten Beitrag zum Weltwirtschafts-Wachstum leisten werden. Davon wird auch die Schweizer Wirtschaft profitieren. Die höheren Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen sowie die Einführung des Kapitalpuffers werden auch bei der NAB zu höheren Kosten führen und die Profitabilität schmälern. Dank der richtigen Unternehmensstrategie, die auch mit gezielten Investitionen verbunden ist, einem ausgeprägten Kostenbewusstsein und einer nachhaltigen, langfristig ausgerichteten Geschäftspolitik wird die NAB auch im 2013 ein gutes Geschäftsergebnis erzielen, das jedoch tendenziell unter den sehr guten Vorjahren liegen wird.

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Roland Teuscher, Leiter Unternehmenskommunikation, Bahnhofstrasse 49,
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