Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO

Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft: Noma zerstört Kindergesichter

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    Bern (ots) - Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO unterstützt gemeinsam mit WHO und FDI den ersten Welt-Noma-Tag vom 22. Mai 2008 und ruft die Schweizer Bevölkerung zu Solidarität und Hilfe auf.

    Wer Noma mit eigenen Augen gesehen hat, kann die entstellten Gesichter der betroffenen Kinder nie mehr vergessen. Die Schleimhauterkrankung Noma  hinterlässt unauslöschliche Narben im Gesicht seiner kleinen Opfer und verläuft meist tödlich. Sie ist die Folge von Mangelernährung und schlechter Hygiene und Sinnbild für die grosse Ungleichheit zwischen reichen Nationen und der Welt hungernder Menschen. Dabei war diese vergessene Krankheit bis Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Europa bekannt.

    1994 erklärte die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) Noma zu einer Krankheit von öffentlichem Belang. Noma tritt überall in der Welt auf, wo Hunger und mangelnde Hygiene herrschen, besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Zahl der jährlichen Erkrankungen wird auf 140'000 geschätzt, die Sterblichkeitsrate liegt bei 70 bis 80 Prozent.

    Zur Ausrottung dieser Plage haben sich zahlreiche Hilfswerke in der Dachorganisation "No-Noma" zusammengeschlossen, darunter auch die Welt-Zahnärzteorganisation (FDI) mit über 130 Mitgliedorganisationen aus mehr als 125 Ländern. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) ist seit Jahren aktives Mitglied in der FDI und engagiert sich für eine weltweit bessere Mundgesundheit und die Ausrottung der Krankheit Noma.

    Die SSO unterstützt gemeinsam mit WHO und FDI den ersten Welt-Noma-Tag am 22. Mai 2008 und ruft die Schweizer Bevölkerung auf mitzuhelfen, damit Kinder nie mehr ihr Gesicht verlieren: Spenden können an die Noma-Hilfe Schweiz überwiesen werden, www.noma-hilfe.ch

ots Originaltext: SSO - Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft
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Kontakt:
Felix Adank
Presse- und Informationsdienst SSO
Tel.: +41/31/310'20'80



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