Rasselstein GmbH

Rasselstein will Weißblechproduktion um 20 Prozent steigern

    Düsseldorf (ots) -

    Weltweit größter Standort/Starke Nachfrage aus Übersee/Absatz in     Europa stabil/Kostenfront für Weißblech weiterhin hoch

    Eine Kapazitätserhöhung um rund 20 Prozent kündigte Klaus Neuhaus-Wever, Vorstand der Rasselstein GmbH, anlässlich der internationalen Verpackungsmesse "Interpack" in Düsseldorf an. Bisher produziert Rasselstein, einziger Weißblechhersteller in Deutschland, rund 1,2 Millionen Jahrestonnen. Aus dem Material werden hauptsächlich Dosen für Lebensmittel, Getränke, Farben und Lacke, Aerosole und Verschlüsse hergestellt. 150 Millionen Euro hat das Unternehmen des ThyssenKrupp Konzerns in neue Anlagen investiert, die im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Andernach wird damit zum größten Produktionsstandort für Weißblech weltweit.

    Eine verstärkte Nachfrage für Weißblech sieht Neuhaus-Wever vor allem in Übersee. "Wir sind aber auch sicher, dass Westeuropa ein stabiler Markt für Weißblech bleibt und unser Absatz aufgrund unserer hohen Qualität und unseres guten Kundenservices in Europa steigen wird. Zudem erweisen sich besonders Osteuropa und die GUS-Staaten als wichtige Wachstumsmärkte", erläuterte er. Diese Länder benötigten genau wie Nord- und Südamerika qualitativ hochwertiges Material, das dort bislang nicht in ausreichender Menge produziert werden konnte.

    In Deutschland zeigen sich die Marktsegmente Lebensmittel, Farben und Lacke, Aerosole und Verschlüsse weitgehend stabil. Dramatische Zahlen nannte der Rasselstein-Vorstand für den Getränkemarkt. Hier hat es in Folge des Dosenpfandes einen drastischen Markteinbruch gegeben. Der Weißblech-Anteil an den abgefüllten Bier- und Erfrischungsgetränken ist von 16 Prozent im Jahr 2002 auf 6,4 Prozent in 2003 eingebrochen. 2005 wird er vermutlich nur noch ein Drittel im Vergleich zum Zeitraum vor dem Pfand auf Einweggetränkeverpackungen betragen. Jedoch scheint die Talsohle nun durchschritten: "Spätestens mit der Einschränkung der so genannten Insellösungen durch in Kraft treten der 2. Stufe der Novelle der Verpackungsverordnung im Mai 2006 wird es ein Comeback der Getränkedose in Deutschland geben. Denn die Dose ist vor allem für Bier nach wie vor bei den Verbrauchern beliebt, wie das Getränkedosen-Wachstum in Europa zeigt."

    Nach den politischen Hindernissen durch die Verpackungsverordnung macht der Weißblechindustrie nun die Kostenfront auf dem internationalen Stahlmarkt zu schaffen. Hier ist es erneut zu extremen Verteuerungen der Ausgangsmaterialien Erz und Koks sowie für Energie und Transport gekommen. Neuhaus-Wever kündigte an, dass die erhöhten Kosten weitergeben werden müssen, "wenn auch vermutlich moderater als im vergangenen Jahr, als wir deutliche zweistellige Preiserhöhungen hatten".

    Ein Silberstreif am Horizont deutet sich bei der Versorgung an. So hat sich die Verknappungssituation für Stahlprodukte in Westeuropa seit Ende vergangenen Jahres etwas entspannt. Rasselstein hat zudem Verträge über ausreichende Lieferungen an Vormaterial erfolgreich abgeschlossen. "Unsere Kunden können sich also weiterhin auf kurze Lieferzeiten und unsere hohe Lieferpünktlichkeit verlassen", erklärte der Vorstand.

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