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Sehr deutliches Nein zur Volksinitiative «Energie- statt Mehrwertsteuer»: das Gastgewerbe ist erleichtert

Zürich (ots) - Die Volksinitiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen ist am heutigen Abstimmungssonntag sehr deutlich abgelehnt worden. Das Stimmvolk hat erkannt, wie gefährlich die Verknüpfung einer Lenkungsabgabe mit einer Steuer gewesen wäre. GastroSuisse nimmt den Volksentscheid mit Genugtuung zur Kenntnis.

Für das Gastgewerbe ist die unterschiedliche Behandlung von Waren und Dienstleistungen bei der Mehrwertsteuer sehr stossend und ein grosses Problem. Diese unterschiedliche Besteuerung ist ein Fehler des Mehrwertsteuersystems. Die Initiative "Energie- statt Mehrwertsteuer" schien auf den ersten Blick zur Behebung dieser Ungleichbehandlung verlockend zu sein. Tatsächlich birgt sie aber enorme Risiken mit unbekannten Kostenfolgen. Es war nicht abzuschätzen, wie sich der Umbau von der Mehrwertsteuer zur Energiesteuer auf die Preise von Dienstleistungen und Produkten ausgewirkt hätte.

Die Koppelung von Energie- und Finanzpolitik, so wie es die Volksinitiative vorsah, wäre ein ökonomisches Unding gewesen und hätte der Schweizer Wirtschaft enorm geschadet. Gerade in diesen schwierigen, von der Frankenstärke geprägten unsicheren Zeiten hätte die Initiative die Wirtschaft noch stärker belastet. GastroSuisse ist erleichtert, dass dieses gefährliche Experiment von Volk und Ständen erkannt und abgelehnt wurde.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Rund 20'000 Mitglieder organisiert in 26 Kantonalverbänden und fünf Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Kontakt:

GastroSuisse, Brigitte Meier-Schmid, Leiterin Marketing und 
Kommunikation, Telefon 044 377 53 07, brigitte.meier@gastrosuisse.ch


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