GastroSuisse

Eidg. Abstimmung - Das Volk sagt Nein zur Mindestlohn-Initiative: Grosse Erleichterung im Gastgewerbe

Zürich (ots) - Das Schweizer Stimmvolk hat die Mindestlohn-Initiative deutlich abgelehnt. GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, nimmt dieses Abstimmungsergebnis mit grosser Erleichterung zur Kenntnis. "Das Volk hat die Negativfolgen der Initiative erkannt und mit seiner Abfuhr an die Adresse des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ein starkes Zeichen der Vernunft gesetzt", kommentiert GastroSuisse-Präsident Klaus Künzli das Abstimmungsergebnis.

Die Festsetzung von Löhnen ist eine Sache zwischen Unternehmern und Mitarbeitenden -respektive in Branchen, in denen es einen GAV gibt, zwischen den Sozialpartnern. Dass dieses Modell funktioniert, beweist der Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes. Er garantiert faire Anstellungsbedingungen gemäss den wirtschaftlichen Möglichkeiten. Das Gastgewerbe hat punkto Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren einen gewaltigen Effort geleistet. Die Angestellten haben attraktive Konditionen mit einem garantierten Mindestlohn, der 42-Stundenwoche, dem 13. Monatslohn, fünf Wochen Ferien und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Mit seinem Entscheid anerkennt das Schweizer Stimmvolk, wie wichtig eine gut funktionierende Wirtschaft und eine international wettbewerbsfähige Schweiz für das Wohlergehen des Landes sind. Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre wegen der geringen Rentabilität vieler Betriebe für das Gastgewerbe wirtschaftlich nicht verkraftbar gewesen und hätte schwerwiegende Folgen für die Branche gehabt.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Rund 20'000 Mitglieder, davon gegen 3000 Hotels, organisiert in 26 Kantonalverbänden und fünf Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an

Kontakt:

GastroSuisse, Hannes Jaisli, stellvertretender Direktor,
Telefon 044 377 53 53



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