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Mehrwertsteuer: GastroSuisse kann indirekten Gegenvorschlag nicht unterstützen - Neuer Lösungsansatz lanciert

Zürich (ots) - Der indirekte Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!" ist in der Praxis leider kaum umsetzbar. GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, kann diesen Vorschlag daher nicht unterstützen. Ein neuer Lösungsansatz ist politisch lanciert.

GastroSuisse hat im September 2011 die Volksinitiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!" eingereicht. Die zentrale Forderung besteht darin, die herrschende Diskriminierung des Gastgewerbes gegenüber den Take-aways aufzuheben, wobei es der Politik überlassen ist, die genaue Satzhöhe festzulegen.

Der indirekte Gegenvorschlag der Wirtschaftskommission des Nationalrates verfehlt das Ziel, gleich lange Spiesse für alle gastgewerblichen Anbieter zu schaffen. Er ist zudem in der Praxis kaum umsetzbar und würde grosse Abgrenzungsprobleme verursachen.

Gastgewerblicher Sondersatz

"Eine verminderte Diskriminierung könnte jedoch über die Einführung eines gastgewerblichen Sondersatzes erzielt werden", stellt GastroSuisse-Präsident Klaus Künzli fest. Unter diesen neuen Gastgewerbesatz würden die Leistungen der Restauration und der Beherbergung gleichermassen fallen. Nicht erfasst wären das "warme Take-away" und Alkoholika. Gemäss ersten Berechnungen könnte dieser neue Sondersatz bei 5,5 Prozent liegen. Bei verkraftbaren Mindereinnahmen für den Staat würden der aktuell geltende Normalsatz und der reduzierte Satz bestehen bleiben. Ein weiterer Vorteil: weil auch die Beherbergung im neuen Sondersatz enthalten wäre, würde dieser dank der neuen Lösung im Unterschied zu heute dauerhaft verankert.

Für die Einführung eines Gastgewerbesatzes wäre eine Verfassungsänderung nötig. "Die Idee eines gastgewerblichen Sondersatzes stellt somit einen direkten Gegenvorschlag zur Volksinitiative dar", präzisiert Klaus Künzli.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Gegen 20'000 Mitglieder, organisiert in 26 Kantonalverbänden und fünf Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Kontakt:

Hannes Jaisli, stellvertretender Direktor GastroSuisse
Telefon: 044 377 53 53
Mail: communication@gastrosuisse.ch



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