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Portal gegen übermässiges Schwitzen lanciert

      Zürich (ots) - Pünktlich zum Sommerbeginn lanciert die
Arbeitsgruppe "Stopschwitzen" das Informationsportal für übermässiges
Schwitzen. Etwa fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden unter
Hyperhidrose, sie schwitzen mehr als andere. In der warmen Jahreszeit
verstärkt sich ihr Problem meistens noch und die leichtere Kleidung
sorgt dafür, dass es vermehrt auffällt.

    Was ist Hyperhidrose?

    Hyperhidrose steht für übermässiges Schwitzen, eine nervlich bedingte Fehlfunktion der Schweissdrüsen. Die primäre Hyperhidrose ("emotionales Schwitzen") tritt bereits in der Pubertät auf und verstärkt sich bei Nervosität und in Stresssituationen. Die sekundäre Hyperhidrose entsteht bei Störungen des Hormonhaushalts oder neurologischen Erkrankungen sowie nach der Einnahme bestimmter Medikamente.

    Die abnorme Schweissproduktion zeigt sich vor allem unter den Armen, aber auch Hände und Füsse der Betroffenen werden häufig schneller feucht als bei anderen Menschen. Die an sich harmlosen Symptome machen Betroffenen zu schaffen; sie bekommen Komplexe, trauen sich nicht unter die Leute, haben Probleme im Berufsleben.

    "Hyperhidrose ist vom medizinischen Standpunkt aus keine gravierende Erkrankung. Der Übergang zwischen Befindlichkeitsstörung und Krankheit ist fliessend. Wenn die Symptome für die Betroffenen aber zu einer grossen psychischen Belastung werden, sollte gezielt behandelt werden", sagt Thomas Würsch, Dermatologe aus Zürich und Mitglied der Arbeitsgruppe Stopschwitzen.

  Wie wird Hyperhidrose behandelt?

    Unter den verschiedenen Therapiemöglichkeiten (Medikamente mit Salbeiextrakt, Antitranspirantien, Wechselstrombäder, operative Entfernung der Schweissdrüsen) hat sich in den vergangenen Jahren besonders diejenige mit Botulinumtoxin bewährt: 95 Prozent der behandelten Personen waren nach eigenen Aussagen zufrieden mit dem Resultat.

    Das aus der ästhetischen Medizin bekannte Medikament wird in die Schweissareale unter die Haut gespritzt, wo es kleine, Schweiss transportierende Muskeln vorübergehend still legt.  Die Schweissproduktion wird dadurch örtlich gehemmt und überbordet auch bei emotionaler Aufregung oder beim Sport nicht mehr. Gemäss Nikolaus Linde, Hyperhidrose-Spezialist aus St. Gallen, dauert der Eingriff wenige Minuten, ist frei von Nebenwirkungen und im Achselbereich zudem fast schmerzfrei.

Weitere Informationen: www.stopschwitzen.ch

ots Originaltext: Arbeitsgruppe Stopschwitzen
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Arbeitsgruppe Stopschwitzen
c/o Medsana AG
Technoparkstrasse 1
8005 Zürich
Tel.: +41/44/445'28'40
E-Mail: frank.eisenlohr@medsana.ch

Oder direkt über die Mitglieder der Arbeitsgruppe:
www.stopschwitzen.ch



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