Walensee-Bühne

"Heidi - Das Musical" wird wettersicherer: Regen soll der Spielfreude keinen Abbruch mehr tun

    Walenstadt (ots) - Mehr als 50'000 Personen besuchten im Sommer 2005 "Heidi - Das Musical". An schönen Abenden erlebten sie, wie der fjordartige Walensee ins Abendrot getaucht wurde und die Sonne hinter den Churfirsten versank. Man hörte die Wellen ans Ufer des Walensees schwappen und spürte den warmen Sommerwind auf der Haut. Stimmungen, die nur bei Freilichtproduktionen möglich sind. Nun soll Regen dem Musicalvergnügen keinen Abbruch mehr tun. Die Veranstalter haben diverse Vorkehrungen getroffen, dass bei Regen grundsätzlich gespielt werden kann.

    Es gehört zur Natur der Sache, dass bei Freilichtproduktionen das Wetter auch einmal für eine nasskalte Inszenierung sorgt. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Darsteller sind der Witterung ausgesetzt. Diese Tatsache stellt für die Darsteller ein Sicherheitsrisiko dar. Denn der steil ansteigende Bühnenboden wird rutschig. Zudem sind die Schauspielerinnen und Schauspieler während einzelner Szenen sehr lange dem Regen ausgesetzt, was wiederum den historischen Kostümen schadet. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Publikum erwartet, dass bei Regen gespielt werden kann. Um dies kommenden Sommer sicherzustellen, wurden bei "Heidi - Das Musical" diverse Vorkehrungen getroffen. Das Ziel ist klar: "Wir mussten im vergangenen Jahr bei Regen Besucher enttäuscht nach Hause schicken. Dies wollen wir nicht mehr. Daher haben wir Massnahmen ergriffen, damit wir bei Regen grundsätzlich spielen können", erklärt Produzentin Susanne Steinbock.

    Rutschfester Bühnenboden, teilweise Überdachung, angepasste Kostüme

    Die Bühnenoberfläche erhält eine spezielle, rutschfeste Beschichtung. Neu werden Materialien aus dem Bootsbau verwendet, die auch bei Nässe ein sicheres Bespielen der Bühne ermöglichen. Bei längeren Regenschauern waren Darsteller und Requisiten im letzten Jahr der Nässe besonders lange ausgesetzt. Daher hat man sich entschieden, die Hubpodien zu überdachen. Bühnenbildner Harald Thor hat eine Konstruktion entwickelt, welche zugleich die vier Podien im Bedarfsfall stützenfrei überdacht und zudem die Fläche unmittelbar vor den Podien vor Regen schützt. So kann das Spiel bei leichtem Regen ohne Einschränkungen weitergeführt werden.

    Susanne Hubrich hat für "Heidi - Das Musical" auf historischen Vorgaben basierende Kostüme entwickelt. Diesen Sommer werden sie bei Regen entsprechend geschützt. In den Dörfliszenen kommen Filzregenmäntel, welche das Wasser abhalten, zum Einsatz. Manche Kostüme erhalten spezielle Regenhüte oder auch zum Kostüm passende Regenmäntel oder -pelerinen.

    Musicalvergnügen auch bei Regen

    Regisseur Stefan Huber sorgt dafür, dass das Musical auch bei Regen für die Besucher zu einem Erlebnis wird: Szenen werden angepasst, Spielorte in die überdachten Bereiche verlegt und Choreographien den Gegebenheiten angepasst.

    Die Kombination aus Überdachung, Kostümanpassungen, Rutschsicherheit des Bühnenbodens und die Anpassungen der Inszenierung werden es grundsätzlich erlauben, bei Regen zu spielen. Ausnahmen gelten nur dann, wenn witterungsbedingt eine Gefahr für Besucher und Darsteller besteht. In diesem Falle kommt weiterhin die Schlechtwetterregelung zum Einsatz: Die Ersatzvorstellung findet jeweils am darauf folgenden Sonntag- oder Montagabend statt.

ots Originaltext: Heidi - Das Musical
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