Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG)

MAAWG erarbeitet erstes "Best Practices"-Dokument zum Schutz der Nutzer von Webmessaging-Diensten

    San Francisco (ots/PRNewswire) - Die Arbeitsgruppe für Missbrauchsbekämpfung im Bereich des Messaging, die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG), hat die branchenersten "Best Practices" für Betreiber von Webmessaging-Diensten und sozialen Netzwerken veröffentlicht, die zum Schutz der Nutzer von Webmail-, Direktmessaging- und SMS-Angeboten vor Spam und anderen Internetangriffen beitragen sollen. Darüber hinaus hat die MAAWG zwei weitere "Best Practices"-Dokumente veröffentlicht, die zum einen die üblichen E-Mail-Abläufe für die Aufnahme von Feedback-Schleifen für Verbraucherbeschwerden klären und zum anderen Internetanbieter beim Test von Tools zur Missbrauchsbekämpfung unterstützen.

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    Diese "Best Practices" für Webmessaging sind von grosser Bedeutung für die Branche und sollen zum Schutz der Verbraucher beitragen. Soziale Medien und Webmail nehmen heute einen stetig wachsenden Stellenwert bei den Nutzern ein. Doch auch die Kriminellen des Cyberspaces wollen sich diese neuen Kommunikationswege zunutze machen und ändern daher ihre Techniken zur Spam- und Malware-Verbreitung. So verschicken Spammer z. B. mit Bot infizierte E-Mails über Webkonten, preisen infizierte Webseiten in Texten an, die Artikeln oder E-Mail-Einladungen beigefügt werden, und senden missbräuchliche Direktnachrichten an Sitenutzer.

    Die "Best Common Practices" der MAAWG zur Missbrauchsverringerung bei Webmessaging-Systemen umfasst Empfehlungen, die den Technikern von Netzwerk- und Siteanbietern helfen können, missbräuchliche Nachrichten herauszufiltern und Spam-E-Mails zu blockieren. Unter anderem beschreibt das Dokument Wege zur:

@@start.t1@@      - Überwachung einer Site einschliesslich der Prüfung von Metriken der
         Nutzerkonten und eventueller missbräuchlicher Abläufe
      - Steigerung der Sicherheit der Benutzeroberfläche wie z. B.
         Registrierung als Voraussetzung für das Einstellen oder Versenden von
         Nachrichten oder Beiträgen
      - obligatorischen CAPTCHA-Überprüfung, dem verzerrten Text, den die
         Nutzer eingeben, wenn sie sich anmelden oder Inhalte einstellen wollen
      - Beschränkung der Häufigkeit, mit der ein Nutzer auf einen Webservice
         zugreifen kann, oder wie viele Nachrichten versendet werden können
      - Anwendung angemessener Techniken zum Filtern der Inhalte
      - Entwicklung effektiver Reaktionsmeldungen auf Missbrauch@@end@@

    "Dort, wo sich die Nutzer an den Vorteilen innovativer Webmessaging-Dienste erfreuen, sehen die Kriminellen des Internets schlicht und einfach einen weiteren Kanal, über den sie sich vertrauliche Informationen der Verbraucher beschaffen oder mit Viren und Bots infizierte Spam-E-Mails versenden können. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die Experten der Messaging-Community über bewährte Methoden zu informieren, wie Spammer in Schach gehalten werden können. Was die MAAWG mit den in ihren "Best Practices" veröffentlichten Empfehlungen erreichen will, ist die Wahrung der Sicherheit im Internet und der Schutz der Nutzer", erklärte Michael O'Reirdan, der Vorsitzende der MAAWG.

    Auf der Website der MAAWG unter http://www.maawg.org/published-documents können sowohl die "Best Practices" für Webmessaging als auch die beiden anderen "Best Practices" abgerufen werden. Auch die 21. Hauptversammlung der MAAWG, die vom 22. bis 24. Februar 2011 in Orlando im US-Bundesstaat Florida stattfindet, widmet sich dem Schutz der Internetnutzer. In Washington D.C. nahmen Anfang dieses Monats mehr als 350 Experten für Messaging-Sicherheit und öffentliche Ordnung an einem Treffen der Organisation teil. Die Veranstaltung umfasste 35 Podiumsdiskussionen, Vorträge und Informationssitzungen.

    Erklärung der "Best Practices" zur Bereitstellung und Nutzung von Feedback-Schleifen für Beschwerde-E-Mails

    Im Bereich der herkömmlichen E-Mail-Dienste konzentriert sich ein weiteres neues "Best Practices"-Dokument der MAAWG auf einen gemeinsamen Mechanismus zur Identifizierung und Verwaltung von Verbraucherbeschwerden über unerwünschte Nachrichten. Wenn ein Nutzer in seinem Posteingang auf "Spam" klickt, um eine missbräuchliche Nachricht zu kennzeichnen, erhält der Dienstanbieter eine Beschwerdemeldung. Diese Rückmeldungen werden in einen Beschwerde-Feedback-Mechanismus geschleust, mit dem Netzwerkbetreiber, Postfach- und E-Mail-Anbieter sowie Massenabsender versuchen, ihre Spamfilter zu verbessern und den Absendern dabei zu helfen, durch Anpassung ihrer Mailpraktiken ihre Zustellbarkeit zu steigern.

    Zwar haben sich viele gebräuchliche Standards zur Übermittlung dieses Feedbacks bereits über Jahre hinweg weiterentwickelt. Die aktuellen "Best Practices" der MAAWG für Beschwerde-Feedback-Schleifen sind jedoch das erste Dokument, in dem die bestehenden anerkannten Vorgehensweisen klar beschrieben sind. Sie erklären den Ablauf und die empfohlenen Vorgehensweisen - einschliesslich Vertraulichkeitsbelange - sowohl für Mailboxanbieter, die Daten von ihren Nutzern einholen, als auch für Massenabsender oder Anbieter, die die eingegangenen Beschwerdemeldungen erhalten.

    Test von Lösungen zur Missbrauchsbekämpfung bei E-Mails

    Ebenfalls wichtig für die Branche sind die aktuellen "Best Practices" für den Test von Produkten zur Missbrauchsbekämpfung bei E-Mails, in denen dargestellt wird, wie Produkte und Dienstleistungen zur Missbrauchsbekämpfung bei E-Mails getestet werden können. Das Dokument richtet sich an Betreiber und Techniker von E-Mail-Systemen und bietet Anregungen zur Festlegung funktioneller und geschäftlicher Anforderungen an Missbrauchsbekämpfungsprodukte für Unternehmen. Aufgezeigt werden dabei u. a. wichtige Leistungsindikatoren, zahlreiche Produkttests und Ergebnisauswertungen.

    Informationen zur Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG)

    Die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) vereint die Messagingbranche im Kampf gegen Spam, Viren, sog. "denial-of-service" -Angriffe und anderweitigen Missbrauch des Internets. Die MAAWG (http://www.MAAWG.org) repräsentiert mehr als eine Milliarde Posteingänge  von einigen der grössten Netzwerkbetreibern weltweit. Sie ist die einzige  Organisation, die sich ganzheitlich dem Thema Nachrichtenmissbrauch widmet  und dabei sämtliche Aspekte des Problems einbezieht, darunter Technologie,  Branchenzusammenarbeit und öffentliche Ordnung. Die MAAWG macht sich die  Reichweite und die Fachkenntnisse ihrer weltweiten Mitglieder zunutze, um  gegen Missbrauch in bestehenden Netzwerken sowie bei neuen Diensten vorzugehen. Darüber hinaus setzt sich die Arbeitsgruppe dafür ein, die Macher  der Politik auf weltweiter Ebene über technische und betriebliche Belange im  Zusammenhang mit Internet- und Messagingmissbrauch zu unterrichten. Die im  kalifornischen San Francisco ansässige MAAWG ist ein offenes Forum, das sich  an den Bedürfnissen des Marktes orientiert und von grossen Netzwerkbetreibern  und Messaginganbietern unterstützt wird.

    Board of Directors der MAAWG: AOL, AT&T , Bank of America, Cloudmark, Inc., Comcast , Cox Communications, Facebook, France Telecom , Goodmail Systems, Openwave Systems , Return Path, Tata Communications , Time Warner Cable, Verizon Communications und Yahoo! Inc.

    Vollmitglieder der MAAWG: 1&1 Internet AG, Apple Inc., Bizanga LTD, Cisco Systems, Inc., Constant Contact (CTCT), e-Dialog, Edatis, Eloqua, Experian CheetahMail, Genius.com, Internet Initiative Japan , McAfee Inc., PayPal, Return Path, Inc., Scality, Spamhaus, Sprint, Symantec, YouSendIt und Zynga, Inc.

    Eine vollständige Mitgliederliste steht auf http://www.maawg.org/about/roster zur Verfügung.

ots Originaltext: Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG)
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:
CONTACT:  Linda Marcus, APR, Astra Communications,
+1-714-974-6356,LMarcus@astra.cc



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