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De Telegraaf veröffentlicht falsche Behauptungen über in Kunstrasen verwendetes Füllmaterial

Almelo, Niederlande (ots/PRNewswire) - In einem Bericht vom 31. Mai 2006 veröffentlichte die niederländische Tageszeitung De Telegraaf erneut fälschliche Angaben über die Verwendung von Gummireifenmaterial für die Herstellung von Kunstrasen. Tatsächlich belegen die Informationen des Forschungsberichts, auf den sich die Zeitung bezieht, in keiner Weise die Behauptungen des Artikels. Auftraggeber und Zweck - Das Forschungsprojekt wurde von führenden Unternehmen der Kunstrasenindustrie in den USA, der Gummi verarbeitenden Industrie, dem Sporttest-Institut ISA, dem niederländischen olympischen Komitee (NOC) bzw. dem niederländischen Sportverband (NSF) und dem niederländischen Fussballverband (KNVB) in Auftrag gegeben. - Zweck des Forschungsauftrags ist es, eine grössere Einsicht in die Auslaugung von (hauptsächlich) Metallen in der Praxis zu bekommen und Nachforschungen über deren angeblich gesundheitsschädigende Auswirkungen anzuregen. Dies ist das genaue Gegenteil der Aussagen des Telegraaf, dass die Forschung auf die "Gefahren des Kunstrasens" abziele. Die ausgewogene Zusammensetzung der Auftraggebergruppe des Forschungsprojekts deutet darauf hin, dass die Branche ihre diesbezügliche gesellschaftliche Verantwortung vollständig wahrnimmt. Das Forschungsprojekt umspannt mehrere Phasen, wobei die erste Phase der Erfassung faktischer Informationen dient. Irrtümliche Auslegung der Schlussfolgerungen über Gesundheits- und Umwelt-Aspekte - De Telegraaf behauptet, Kunstrasen sei definitiv gesundheits- und umweltschädlich. Diese Schlussfolgerung stammt jedoch nicht aus dem betroffenen Bericht. - De Telegraaf behauptet weiter, die Zinkauslaugung nehme - laut Bericht - "beunruhigende Ausmasse" an. Auch diese Schlussfolgerung stammt absolut nicht aus dem betroffenen Bericht. - Dasselbe gilt für die Aussage des Telegraaf, die Überschreitung der Grenzwerte für die (Zink-) Auslaugung nehme "alarmierende" Ausmasse an. - Die potenziell schädlichen Substanzen beinhalten hauptsächlich Zink, flüchtige Chemikalien und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Kunstrasenfelder, in denen Gummireifenmaterial verwendet wurde, werden unter Einhaltung der Industrievorschriften verlegt und halten sich hundertprozentig an die Grenzwerte für die Zinkauslaugung sowie die Grenzwerte für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Es gibt bis heute keine Grenzwerte für Sportfelder, und die naheliegendsten anwendbaren Vorschriften sind die der Baustoffverordnung (Bouwstoffenbesluit). Diese Verordnung stipuliert jedoch, dass mindestens 20cm Füllmaterial verwendet werden müssen, während in der Praxis nur 2 bis 3cm Gummifüllung verwendet werden. Gemäss der Vorschriften der Baustoffverordnung (die für künstliche Sportfelder unrealistisch ist) sind die einzigen überschrittenen Grenzwerte die für die Zinkauslaugung. Anders gesagt werden diese Grenzwerte bei Sportfeldern nicht überschritten. Sie benennt jedoch die Notwendigkeit grösserer Sorgfalt bei der korrekten Verwendung von Gummifüllmaterial und bei der "Haushaltsführung" , so dass das Füllmaterial auf dem Feld an seinem Platz bleibt. - Obwohl in mehreren Ländern die möglicherweise schädlichen Auswirkungen von Gummifüllmaterial - mit vergleichbaren Ergebnissen - untersucht wurden, hat bis jetzt lediglich der italienische Fussballverband die Verwendung von unbehandelten Gummigranulaten verboten. Bis heute hat kein anderes Land dies für notwendig gehalten. - Es gibt auch keine spezielle Gesetzgebung im Bereich des Gesundheitsschutzes. Die naheliegendsten Vorschriften sind die europäischen Regeln für die Spielzeugindustrie und die vor kurzem durch den TÜV veröffentlichten Empfehlungen für die Bewertung der Menge verwendeter polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe in festen Produkten. Im Folgenden finden Sie die Schlussfolgerungen des Berichts über Gesundheitsrisiken: - Alle Schwermetallmengen befinden sich innerhalb der für die Spielzeugindustrie geltenden Grenzen und das Risiko schädlicher Auswirkungen für Sportler und Sportlerinnen ist daher unerheblich. - Die Mengen polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe befinden sich nicht innerhalb der Grenzen der Empfehlungen des TÜV für den Hautkontakt von über 30 Sekunden. Die Frage, ob darüber hinaus gehender Hautkontakt schädlich ist, ist bis heute noch von keinerlei Forschungsprojekten zufrieden stellend beantwortet worden. Der kurze Hautkontakt (ob nun in diesem Fall realistisch, z.B. durch Ausrutschen) gilt daher als ungefährlich. - Die Innen- oder Aussenverwendung von Gummifüllmaterial stellt absolut keinerlei Risiko für Sportler und Sportlerinnen oder andere, aufgrund von Inhalation betroffene Gruppen dar. Eine Reihe von Aspekten erfordern noch weitere Untersuchungen, darunter z.B. der längere Hautkontakt mit Gummifüllmaterial. Die Schlussfolgerung, aus diesem Bericht könne man ableiten, dass Kunstrasenfelder mit Gummifüllmaterial gesundheitsschädlich seien, ist daher verfrüht und falsch. Es gibt keinerlei direkte Gründe, die Verwendung von Gummifüllmaterial in Kunstrasenfeldern zukünftig zu stoppen. Die Rolle von TenCate TenCate (Euronext: KTC) nimmt an diesem Forschungsprojekt teil, weil das Unternehmen sich als Marktführer im Bereich Kunstrasen für die Verwendung des sichersten Systems einsetzen will, das zugleich seine spieltechnischen Eigenschaften für den längstmöglichen Zeitraum beibehält. Mit Hilfe dieses Forschungsprojekts möchte TenCate beweisen, dass es seine gesellschaftliche Verantwortung in der Industrie wahrnimmt. Der Forschungsauftrag der Branche trägt durch die Sammlung der notwendigen faktischen Informationen zur Verbesserung der Qualitätskriterien für Kunstrasen-Sportfelder bei. TenCate produziert seit 2004 eine Alternative zum Gummifüllmaterial: Dies liegt zum Teil daran, dass das Unternehmen eine hundertprozentige Wiederverwertbarkeit dieser Art von Sportfeldern langfristig ermöglichen will. Das System wird für die Trainings-Spielfelder des KNVB, des AZ und des AFC Ajax sowie das Hauptspielfeld des Heracles Almerlo verwendet, sowie auch in anderen Bereichen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite von Ten Cate Thiolon. (www.thiolon.com) Schlussfolgerung TenCate ist nach wie vor der Meinung, dass die Verwendung von Gummifüllmaterial absolut vernünftig ist, und zwar auch unter dem Aspekt des Gesundheits- und Umweltschutzes. TenCate wird sich weiterhin um Optimierung und Innovation bei der Entwicklung von Kunstrasensystemen bemühen. Langfristig erwartet TenCate, das alternative Füllmaterialien zukünftig für den Massenmarkt leichter erhältlich sein werden. www.tencate.com ots Originaltext: Royal Ten Cate Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Pressekontakt: F.R. Spaan, Head of Investor Relations/Corporate Affairs, +31-546-54-43-38, f.spaan@tencate.com

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