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PVB: 43. Delegiertenversammlung des Personalverbandes des Bundes (PVB)

    Ostermundigen (ots) - Der PVB fordert drei Prozent Reallohnerhöhung und: Hände weg vom Kündigungsschutz!

    Die Delegierten des Personalverbandes des Bundes PVB fordern 3 Prozent Reallohnerhöhung, verteilt auf die Jahre 2008 und 2009, den vollen Teuerungsausgleich für die Aktiven und eine Anpassung der Renten an die Teuerung.

    Der PVB erinnert daran, dass seit 1991 den Mitarbeitenden des Bundes keine Reallohnerhöhung mehr zugestanden wurde. Lohnvergleiche zeigen, dass gegenüber nahen Branchen, wie z.B. Banken und Versicherungen, die nebst dem selbstverständlichen Teuerungsausgleich seit anfangs der 90er Jahre einen Reallohnzuwachs von 12% erhielten, der Nachholbedarf des Bundes immer grösser wird.

    Die Revision des Bundespersonalgesetzes erachtet der PVB nach erst 5 Jahren Geltungsdauer als verfrüht. Eine Auslegeordnung zum geltenden Gesetz wurde nie gemacht. Vom Eidg. Finanzdepartement wurde nicht einmal ein Versuch unternommen, diese einschneidende Revision für das Bundespersonal materiell zu begründen. Einem Kahlschlag des Kündigungsschutzes kann der PVB unter keinem Titel zustimmen. Mit dem Verzicht auf eine Aufzählung der Kündigungsgründe im Gesetz wird der Kündigungsschutz weitgehend ausgehöhlt.

    Der PVB verlangt von Bundesrat Hans-Rudolf Merz Zwischenverhandlungen, bevor die nächsten Schritte unternommen werden.

ots Originaltext: Personalverband des Bundes
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Kontakt:
Hans Müller
PVB-Generalsekretär
Tel.: +41/79/406'93'38



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