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PVB verurteilt Personalpolitik des Bundes aufs Schärfste!

Delegiertenversammlung des PVB vom 9. November 2005

    Bern (ots) - Das Bundespersonal akzeptiert die nicht endenden Sparübungen nicht mehr. Die rund 70 Delegierten des Personalverbandes des Bundes (PVB) verurteilten am Mittwoch in Bern die Personalpolitik des Bundes aufs Schärfste.

    Rund 5'000 Stellen werden in den kommenden Jahren abgebaut. Das bedeutet jede siebte Stelle. Die Totalrevision der Pensionskasse des Bundes Publica und die Verwaltungsreform drohen noch einmal zu einer masslosen Abbauübung auszuarten. Mit der grundlegenden Aufgabenüberprüfung soll das Bundesbudget noch massiver heruntergefahren werden. Das geht soweit, dass die Tätigkeit des Staats in ihrem Kern in Frage gestellt wird. Ob als Bundesangestellte oder Bürgerinnen und Bürger können wir das nicht unbeantwortet hinnehmen. Der Bund muss im Dienste der Gesellschaft ein sozialer, funktionsfähiger und vor allem verlässlicher Arbeitgeber bleiben. Er hat eine Vorbildfunktion für die gesamte Wirtschaft.

    Die PVB-Delegierten fordern den Bundesrat und das Parlament auf:

    - ihre Verantwortung als verlässlicher und sozialer Arbeitgeber wahrzunehmen

    - im Rahmen der Verwaltungsreform keinen weiteren Arbeitsplatzabbau zuzulassen und Entlassungen zu verhindern

    - bei der Pensionskasse Publica den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat nicht zu einer Sparübung verkommen zu lassen

    - die Arbeitsbedingungen nicht noch mehr zu verschlechtern und den Sparhammer endlich einzupacken.

ots Originaltext: PVB / APC
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