Ashoka Schweiz

Sperrfrist 2000 Gründung von Ashoka in der Schweiz: Soziales Unternehmertum fördern - grosses Interesse für Ashoka

Sperrfrist bis 2. Februar 2005, 20:00 Uhr

    Zürich (ots) - Heute Abend hat sich Ashoka einem ausgewählten Kreis engagierter Schweizer Unternehmer vorgestellt. Die weltweit erste und grösste internationale Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs möchte auch in der Schweiz vermehrt Unterstützung und Investoren gewinnen. Neu ist Ashoka mit einem Büro auch in der Schweiz präsent.

    Wie und mit welchem Erfolg Ashoka findige Köpfe mit sozialer Einstellung unterstützt, diesen Beweis trat der Brasilianer Rodrigo Baggio an. Eben vom World Economic Forum in Davos zurückgekehrt, wo er als Social Entrepreneur vorgestellt wurde, präsentierte Baggio die von ihm initiierte innovative Organisation. 1997 gründete der junge Social Entrepeneur das "Committee to Democratize Information Technology" (CDI). Während drei Jahren konnte er sich dank des Stipendiums (Fellowship) von Ashoka voll und ganz auf sein Projekt konzentrieren, mit dem er sozial Benachteiligten den Zugang zu Internet und Information lehren wollte. Das Resultat: Mittlerweile betreibt CDI mehr als 900 Computerschulen in Favelas und Slums von elf Ländern. Über eine halbe Million Kinder haben so bis heute den Zugang zu Wissen und Information erhalten.

    Unterstützung von Social Entrepreneurs mit Erfolg

    Ashoka wurde 1980 von Bill Drayton in Indien gegründet und hat sich als politisch und konfessionell neutrale Organisation zunächst in Asien und Südamerika etabliert. Heute auf vier Kontinenten und in 53 Ländern aktiv hat Ashoka bislang weltweit mehr als 1500 Social Entrepreneurs unterstützt. Ashoka finanziert seine Fellowships ausschliesslich mittels Zuwendungen von Stiftungen und Privatpersonen. Mit beeindruckendem Erfolg: Neunzig Prozent der von Ashoka-Fellows initiierten Projekte waren so effektiv, dass ihr Ansatz von Regierungsorganisationen und NGO's aufgegriffen wurde. Offensichtlich überzeugt das Konzept. Private Unternehmer wie Michael Hilti, Stephan Schmidheiny oder Pierre Omidyar (Gründer Ebay) unterstützen Ashoka. In der Schweiz will Ashoka mehr solcher sozial eingestellter Unternehmer gewinnen und mittelfristig sollen auch Social Entrepreneurs aus der Schweiz gefördert werden.

ots Originaltext: Ashoka Schweiz
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