Ungarisches Tourismusamt

Unterwegs in Ungarn: Debrecen - Zwischen Kalvinismus und Kurbetrieb

    Debrecen (ots) - Debrecen, Ungarns zweitgrösste Stadt, die sich den unverfälschten Charme einer ungarischen Kleinstadt erhalten hat, ist die Hauptstadt der Nördlichen Grossen Tiefebene. Auf Grund ihrer Rolle in der Reformationszeit trägt sie den Beinamen "Rom der Kalvinisten". 1849 machte der Freiheitskämpfers Lajos Kossuth Debrecen zu seinem Hauptquartier. Am 14. April des gleichen Jahres verlas er in der Grossen Kirche die Deklaration zur Unabhängigkeit von der Monarchie. Heute ist Debrecen - drei Autostunden östlich von Budapest, nahe der rumänischen Grenze, gelegen - eine junge und lebendige Studenten- und Kulturstadt. Nicht nur die zahlreichen Feste wie das Frühlingsfestival vom 15. März bis zum 3. April 2005 oder der Blumenkarneval vom 15. bis zum 20. August 2005 machen einen City-Trip in Ungarns Osten lohnenswert.

    Das Wahrzeichen Debrecens, die klassizistische Grosse Kirche der Reformierten, beherbergt als Museum die Originaleinrichtung einer reformierten Schule, alte ungarische Goldschmiedearbeiten und andere Handwerkskunst sowie eine denkmalgeschützte Bibliothek. Neben dem klassizistischen Rathaus zählen auch die Klein- und Rotkirche, die Synagoge, die Griechisch-Katholische Kirche sowie die Lajos Kossuth-Universität zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert: Mitteleuropas grösste Windmühle. Lebensader der Stadt ist die Marktstrasse, die Piac utca, an der zahlreiche Häuser aus Klassizismus und Jugendstil stehen. Im Norden der Stadt, nur etwa 15 Minuten vom Zentrum, befinden sich die ausgedehnten Parkanlagen des Grossen Waldes (Nagyer). Das Naherholungszentrum ist das älteste Naturschutzgebiet Ungarns. Nach einem Stadtbummel lässt es sich hier auf dem Bootsteich, im Zoo oder Vergnügungspark entspannen.

    Entspannung wird in der Kurstadt Debrecen ohnehin gross geschrieben. Das Heil- und Strandbad im Grossen Wald hat insgesamt 18 Innen- und Aussenbecken mit einer Wasserfläche von über 6.000 Quadratmetern. Die Becken sind mit Thermal- oder Süsswasser gefüllt, mit angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 40 Grad Celsius, von unterschiedlicher Grösse, darunter ein Sportbecken mit olympischen Massen. Die jüngste Attraktion ist das "Aquaticum", eine "tropische" Badeerlebniswelt mit Rutschen, Whirlpoolinseln und zahlreichen anderen Erlebnisbereichen innen und aussen. Im eigentlichen Kurzentrum werden chronische Gelenkentzündungen behandelt, aber auch Herz- und Kreislaufbeschwerden, gynäkologische und neurologische Leiden. Zahlreiche Dienstleistungen rund um Gesundheit, Regeneration, Fitness und Wellness werden ebenso unter fachlicher Aufsicht angeboten, wie etwa Massagen, Sauna, Solarium, Sprudelbäder, Pediküre oder Gymnastik.

    Debrecen ist der ideale Ausgangspunkt, um die Hortobágy-Puszta, die letzte ausgedehnte Heidelandschaft Mitteleuropas und anerkanntes UNESCO-Welterbe, zu erkunden. Und manchmal erlebt man bei einem Reitausflug oder einer Kutschfahrt etwas, das man ansonsten nur in der Wüste erwartet - eine flimmernde Fata Morgana am Horizont.

ots Originaltext: Ungarisches Tourismusamt Zürich
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E-Mail:    debrecen@tourinform.hu
Internet: www.debrecen.hu.

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