webasto AG

Solartechnologie: Webasto und systaic vereinbaren Joint Venture

    Stockdorf/München (ots) -

    - Gemeinsame Fertigung von Automotive- und Gebäudeanwendungen     - Erhebliche Synergie-Effekte erwartet

    Der in Stockdorf ansässige Automobilzulieferer Webasto AG und die systaic AG (Düsseldorf) haben am 17. Januar 2007 die Webasto Solar GmbH gegründet. Das neue Unternehmen wird Solarmodule und Solargeneratoren sowohl für die Automobilindustrie als auch für Hausdachanwendungen fertigen und vermarkten. Zum Leistungsspektrum gehören auch die vollständige Entwicklung und Erprobung der Produkte. Die Webasto AG wird sich voraussichtlich mit 51 %, die Systaic AG mit 49 % an dem Joint Venture beteiligen. Über die Höhe des Kapitals haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

    Das neue Unternehmen, das im bayerischen Landsberg seinen Sitz hat und seine Geschäfte zum 1. April 2007 aufnehmen wird, startet mit vollen Auftragsbüchern. Die Webasto Solar GmbH wird für die Webasto AG die Generatoren für die Solarschiebedächer von Volkswagen, Audi, DaimlerChrysler, Skoda, Bentley und Lancia produzieren. Außerdem gilt es, die Entwicklung der systaic-Energieeinheiten für die Dachintegration maßgeblich zu begleiten. Darüber hinaus wird Geschäftsführer Helmut Teschner die Produktionsplanung der neuen 36-Megawatt-Fabrik zur Produktion von Energieeinheiten für Gebäudeanwendungen in Landsberg am Lech verantworten und die im Spätherbst beginnende Fertigung der jährlich ca. 260.000 Hausdachenergieeinheiten, die systaic unmittelbar an Endkunden vertreibt, nach den hohen automobilen Qualitätsanforderungen steuern. "Hier wartet natürlich eine ganz große Herausforderung auf uns, denn wir werden quasi ohne Anlaufzeit ein großes und anspruchsvolles Projekt starten", resümiert Teschner und gibt sich gleichzeitig optimistisch: "Immerhin bringen wir rund 15 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Spezialmodulen für die Fahrzeugindustrie mit und haben allein seit 1989 über 250.000 Solarschiebedächer bei Webasto produziert."

    Beide beteiligte Unternehmen versprechen sich deutliche Synergieeffekte auf der Wachstumsseite durch dieses Joint Venture. Bei der systaic AG will man die ausgereiften Entwicklungs- und Produktionsprozessen nutzen, die letztlich den Spitzenqualitätsanforderungen der Automobilindustrie entspringen und ideal mit dem Qualitätsanspruch von systaic harmonieren.


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