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proTELL lehnt Initiative "Schutz vor Waffengewalt" ab

Dornach (ots) - Die Initiative "Schutz vor Waffengewalt" benötigte 17 1/2 Monate - Sie verspricht absolutistisch Schusswaffen-Missbrauch verhindern zu können - Ihr Ziel ist jedoch die Entwaffnung der Waffenbesitzer Diese Initiative ist eine Mogelpackung. Sie will nicht den Schutz vor Waffengewalt. Sie will die Entwaffnung des Volkes. Sie missbraucht das verfassungsmässige Initiativrecht. Die Initiative wurde bereits am 25.5.06 lanciert, in einem Zeitpunkt als die verschärfende Anpassung des Schweiz. Waffengesetzes (WG) an die EU-Waffen-Richtlinie (Schengen-Volksabstimmung 5.6.05) sowie die landesinterne WG-Revision (22.6.07) noch nicht in Kraft gesetzt waren. Die Initianten schreckten in ihrer Propaganda nicht vor der "untersten Schublade" der emotionalen Werbung zurück. Die gestellten Photos in der ANNABELLE 14-06, wo der Vater sein Sturmgewehr auf den Kopf der Ehefrau und die Tochter eine Pistole auf den Kopf der Mutter richtet, entlarven die Initiative ebenso, wie die Werbung mit den "fünf bluttriefenden Fingern" auf der Homepage der SP-Schweiz. Es kümmert die Initianten nicht, dass Kriminelle immer Waffen haben und, dass Verzweiflungstäter sich des Mittels bedienen, das ihnen gerade zur Verfügung steht. Es kümmern die Initianten ebenso wenig die eigentlichen Ursachen des Waffenmissbrauchs. Ihre Aufarbeitung bringt keine politischen Lorbeeren und würde ihre ideologische Zielsetzung durchkreuzen. Mit der Initiative soll der Bürger/Soldat entwaffnet werden, der traditionelle, private Waffenbesitz verunmöglicht werden und die Schwächung resp. die Abschaffung der Armee sowie des ausserdienstlichen Schiessens erreicht werden. Mit der simplifizierten Gleichung: "Keine Schusswaffen = keine Suizide und Tötungsdelikte" wird eine "flächendeckende" Lösung suggeriert. Die Initiative ist eine ideologisch motivierte, populistische Zwängerei. Sie ist der Entzug des Vertrauens des Staates in die verantwortungsbewussten Bürger/-innen. Die Initiative ist wirkungslos, denn Kriminelle und Verzweiflungstäter haben oder finden immer Waffen oder das Tatmittel. ots Originaltext: proTell Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Willy Pfund alt Nationalrat Präsident proTELL Ramstelweg 18 4143 Dornach Tel.: +41/61/703'04'77 Mobile: +41/79/645'02'20

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