Al-Shanfari Holding Company, LLC

Al-Shanfari Holding Company will Transparenz der Nationalbank von Oman gerichtlich erzwingen

    Muscat, Oman (ots/PRNewswire) -

    - Klage in Dubai noch vor Verschmelzung mit Bank Muscat erhoben

    Die Al-Shanfari Holding Company, LLC hat beim Erstinstanzgericht von Dubai Klage gegen die National Bank of Oman (NBO) und drei Mitbeklagte erhoben. In der Klage verlangt das Unternehmen die Ernennung eines Bankfachmanns oder eines Finanzausschusses zur Prüfung einschlägiger Unterlagen der NBO in Verbindung mit einem von Al-Shanfari Holding als unzulässig bezeichneten Kreditsystem, das von dem in der Klage ebenfalls benannten früheren Chief Executive Officer der NBO, Aubyn Hill, gegen das Unternehmen initiiert wurde.

    Shanfari behauptet in der Klage, dass Aubyn Hill im Jahr 1996 im Rahmen einer Werbeaktion für ein Aktieninvestitionsprogramm mit leitenden Angestellte des Unternehmens Kontakt aufnahm und sie überredete, bei der NBO Geld aufzunehmen. Diese und weitere Mittel wurden dann in den Aktienmarkt von Muscat und in Aktien der NBO angelegt. Laut Klageschrift schloss Hill im Jahr 2002 eine endgültige Umstrukturierung der von ihm arrangierten Kredite der NBO ab, um diese an Banken in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu transferieren, so auch an die Abu Dhabi Commercial Bank und die National Bank of Abu Dhabi. Als Teil einer Reihe von Anreizen an die Banken in Abu Dhabi für den Abschluss dieser Transaktionen erklärte sich die NBO bereit, die Kredite zu garantieren. Diese beiden Banken sind in der Shanfari-Klage ebenfalls benannt.

    Im Jahr 2002, nach ständig steigenden Rückstellungen für im Rahmen dieses Kreditsystems gewährte Kredite kündigte Aubyn Hill plötzlich seine Position bei der NBO und kehrte in sein Heimatland Jamaika zurück, wo er kürzlich ebenfalls von einer wichtigen Bankposition zurücktrat. Im Vormonat wies das Erstgericht von Oman die NBO an, die Unterlagen zu diesen Krediten herauszugeben. Bis dato hat die NBO diese Unterlagen nicht vorgelegt.

    Nach Auskunft von Thomas V. Sjoblom, Anwalt von Shanfari mit Sitz in den USA, ergeben sich aus der Weigerung der NBO, Transparenz in ihre Unterlagen zu bringen, ernsthafte Fragen über die Korrektheit der Kredite und des Anlageprogramms.

    "Es ist äusserst verdächtig, dass der Shanfari Holding Company von der National Bank of Oman angesichts der langjährigen Beziehung zwischen den beiden Organisationen der Zugang zu jenen Akten verweigert wird, welche in direktem Bezug zu den Krediten der Bank an Shanfari stehen. Wenn die NBO nichts zu verheimlichen hat, warum würde diese Institution - die in wenigen Wochen eine grosse Fusionierung mit anderen Banken plant - auch nur im Geringsten zögern, die Unterlagen zur Verfügung zu stellen, welche Shanfari in gutem Glauben und zumutbarem Umfang anfordert, um den eigentlichen Streitpunkt zu verstehen und die Berechtigung verschiedener mit den Krediterträgen getätigter Investitionen in Frage zu stellen. Falls es bei der Interaktion der NBO mit ihren Kunden zu einem Verstoss gegen treuhändische Verpflichtungen gekommen ist, dann ist dieser aufzuklären", forderte Sjoblom.

    "Man würde annehmen, dass die NBO im Vorfeld ihrer Fusion mit der Bank of Muscat in dieser Frage wie in allen anderen die höchstmögliche Transparenz an den Tag legt. Mit unserer Klage versuchen wir einfach, jenes Mass an Banktransparenz zu erzwingen, dass in jedem Fall vorhanden sein sollte, jedoch auf Seiten der NBO in ihrem Geschäftsgebaren mit Shanfari bei deren Versuch, das geschäftliche Verhalten der Bank dem Unternehmen gegenüber zu verstehen, in bedauerlich hohem Mass abwesend ist," so Sjoblom weiter.

    Diese Pressemitteilung wurde von Levick Strategic Communications im Auftrag der Shanfari Group of Companies herausgegeben. Weitere Informationen sind beim US-amerikanischen Justizministerium in Washington, D.C. erhältlich.

ots Originaltext: Al-Shanfari Holding Company, LLC
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