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Die ungewöhnliche Radtour des Gavin Rees

Die ungewöhnliche Radtour des Gavin Rees
Gavin Rees beim Training für seine Radtour. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/AO Foundation.
Dübendorf (ots) - Der Primarlehrer Gavin Rees befindet sich gegenwärtig auf einer 1000 Meilen langen Radtour von seiner Heimat Wales über Genf nach Alpe d'Huez. Ungewöhnlicher Hintergrund dieser Fahrt: Vor drei Jahren erlitt Gavin bei einem Skiunfall schwerste Kopf- und Gesichtsverletzungen. Mit der Radtour sammelt er nun Spendengelder für das Spital, dem er seine erfolgreiche Heilung verdankt. Der Primarlehrer Gavin Rees (29), der in Cardiff (Wales) lebt, unternimmt die zweiwöchige Radtour gemeinsam mit seinem Freund Duncan Edwards (34). Im Februar 2003 waren Gavin und Duncan mit weiteren Lehrern ihrer Schule in der französischen Skiregion Portes du Soleil unterwegs, wo die beiden einen schweren Skiunfall erlitten: Gavin und Duncan stiessen auf der Piste zusammen. Gavin ist überzeugt: "Ohne das rasche Handeln der Kollegen in der Skigruppe, des Pistendienstes und der Ärzte im Skigebiet hätte der Unfall weit schlimmere Folgen gehabt. Nachdem ich ins Spital geflogen worden war, stellte sich heraus, dass ich schwerste Verletzungen hatte. Glücklicherweise waren Duncans Verletzungen weniger schwer." Im Universitätsspital Genf wurde Gavin einer 19-stündigen Operation durch Professor Michel Richter, Chefarzt für Schädel-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, und seinem Team unterzogen. Unter seinen Verletzungen waren mehrfache Frakturen an Schädelkapsel, Stirnknochen, Nasenbein, Augenhöhlen, Siebbein, Mittelgesicht und vorderer Schädelbasis sowie Hirn- und Beinverletzungen. 130 Schrauben und 21 Platten im Kopf Gavins Kopfverletzungen waren so gravierend, dass bei seiner Operation nicht weniger als 130 Schrauben und rund 21 Platten benötigt wurden - die höchste Anzahl, die je bei einem chirurgischen Eingriff in Europa eingesetzt wurde. Einen Monat nach dem Unfall konnte Gavin zurück nach Wales transportiert werden, wo er am Morriston Hospital in die Obhut von Adrian Sugar kam. "Adrian Sugar and sein Team arbeiteten eng mit dem Medical Applications Team des National Centre for Product Design and Development Research der Universität von Wales in Cardiff (UWIC) zusammen, um bei der Planung meiner Operation modernste 3D-Scan-Technologie einzusetzen. Die Folgeoperationen und Nachbehandlungen durch das Spital waren ausserordentlich", sagt Gavin. Gavin wurde auf der Basis der lang bewährten AO-Prinzipien operiert. Professor Michel Richter und Adrian Sugar sind beides wichtige Persönlichkeiten in der AO Stiftung, einer internationalen Non-Profit-Organisation von Chirurgen mit Sitz in der Schweiz, die über die letzten 25 Jahre für viele der wichtigsten Fortschritte in der Wiederherstellungschirurgie am Gesicht verantwortlich war. Gavin: "Die Behandlung, die ich am Universitätsspital Genf erhielt, war erstklassig, und ich verdanke Professor Richter mein Leben - ich werde ihm und seinem hervorragenden Team ewig dankbar sein." Spendenaktion für Spital in Wales "Früher als prognostiziert konnte ich im September 2005 wieder arbeiten." Und Gavin fügt hinzu: "Seit dem Unfall im Jahr 2003 machte mein Körper eine unglaubliche Reise durch, um da hinzugelangen, wo ich heute stehe. Nun freue ich mich auf eine andere Art Reise - per Rad den ganzen Weg zurück nach Genf, um Spenden für das Morriston Hospital zu sammeln." Die Spendengelder gehen direkt an die Abteilung für Gesichts- und Kieferchirurgie am Morriston Hospital. Spenden kann man über die von Gavin erstellte Website, die auch über den weiteren Fortgang der Aktion informiert: www.cyclegeneva.co.uk. Information für Redaktionen: Die Ankunft von Gavin und Duncan im Universitätsspital Genf wird am 15. August um ca. 17 Uhr erwartet. Für Interviews mit Gavin und Duncan (sowie Fotos der Veranstaltung, des Unfallortes, 3D-Bilder der Verletzungen sowie von Gavin und Duncan beim Training) kontaktieren Sie Diarmuid De Faoite, AO Stiftung. Über die AO Stiftung Die AO Stiftung ist eine medizinisch ausgerichtete, von Fachärzten geführte, unabhängige und international tätige Forschungs- und Ausbildungsorganisation. Ihr Ziel ist, den medizinischen Fortschritt in der operativen Knochenbruchbehandlung und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates zum Wohl des Patienten zu fördern. Die AO Stiftung bildet mit weltweit über 5'000 Ärzten eines der bedeutendsten und grössten Netzwerke innerhalb der Medizin, mit einer internationale Fakultät von über 3'000 Chirurgen in über 100 Ländern. Weitere Informationen: www.aofoundation.org. ots Originaltext: AO Stiftung Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Diarmuid De Faoite Communications Department, AO Stiftung Stettbachstrasse 10 8600 Dübendorf Tel: +41/81/414'24'85 E-Mail: diarmuid.defaoite@aofoundation.org
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