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ZEW-ZEPHYR M&A Index Deutschland
Aufschwung bei Fusionen und Übernahmen im Jahr 2013 wahrscheinlich

Frankfurt am Main (ots) -

- Querverweis: Ein Dokument mit dem "M&A Index Deutschland" liegt 
  in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter
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In Deutschland wird sich der Markt für Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) voraussichtlich im Laufe des Jahres 2013 erholen. Der ZEW-ZEPHYR M&A Index für Deutschland hat mit 81 Punkten im Januar einen vielversprechenden Start in das neue Jahr hingelegt und wird in den kommenden Monaten noch weiter zulegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognose des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Der Indikator deutet damit zwar eine Trendwende an, vom Ausgangswert des M&A Index Deutschland von 100 Punkten im Jahr 2000 ist das derzeitige Niveau allerdings weiterhin deutlich entfernt.

Auf Grundlage der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD) berechnet das ZEW regelmäßig den M&A Index für Deutschland (siehe auch Ende der Pressemitteilung) und prognostiziert dessen weiteren Verlauf bis Dezember 2013. Im Januar stand der ZEW-ZEPHYR M&A Index Deutschland bei 81 Punkten und hat damit im Vergleich zu Dezember 2012 (50 Punkte) um 31 Punkte deutlich zugelegt. Der gleitende 12-Monats-Durchschnitt des Index hat sich indes seit Anfang 2011 kontinuierlich im Bereich der 60 Punkte Marke bewegt. Die aktuelle Vorhersage geht nun von einer Erholung dieser zwei Jahre anhaltenden Stagnation aus.

Zurückzuführen ist die prognostizierte günstige Entwicklung des M&A Index für Deutschland vor allem auf die positiven Signale der Indikatoren, die in seine Berechnung einfließen. So steigt der OECD-Frühindikator der konjunkturellen Entwicklung (Composite Leading Indicators, CLI) seit Oktober 2012 wieder, nachdem er im ersten Halbjahr 2012 noch kontinuierlich gesunken war. Auch die Anzahl der Gerüchte am Markt zu anstehenden Fusionen und Übernahmen hat sich günstig entwickelt und ist im zweiten Halbjahr 2012 um rund 18 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 gestiegen. Die Anzahl der Gerüchte gilt als guter Indikator für die Anzahl der Deals, die in der Zukunft tatsächlich realisiert werden. Darüber hinaus sprechen der Anstieg des DAX in den vergangenen Monaten und das anhaltend niedrige Zinsniveau für eine Trendwende und wirken sich entsprechend positiv auf die Prognose aus. Damit könnte im Jahr 2013 womöglich die Anzahl der Fusionen und Übernahmen in Deutschland, die seit Beginn 2011 stagnierte, erstmals wieder merklich steigen. "Marktteilnehmer aus dem M&A-Umfeld bestätigen bereits jetzt eine erhöhte Aktivität", so Mark Schwerzel, International Director BvD.

Der ZEW-ZEPHYR M&A Index für Deutschland:

Auf Grundlage der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD) wurde ein M&A Index speziell für Deutschland konzipiert, der die Entwicklung abgeschlossener Fusionen und Übernahmen seit dem Jahr 2000 abbildet. Der ZEW-ZEPHYR M&A Index Deutschland berechnet sich aus der Anzahl der in Deutschland monatlich abgeschlossenen M&A Transaktionen. In diesen Index werden ausschließlich Übernahmen und Fusionen von und mit deutschen Unternehmen berücksichtigt. Eine Differenzierung nach dem Ursprungsland des Käufers oder Partners findet nicht statt. Dies bedeutet, dass sowohl inländische auch als ausländische Käuferunternehmen berücksichtigt werden, während die Zielunternehmen in Deutschland tätig sind.

Insbesondere makroökonomische Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die konjunkturelle Entwicklung oder Finanzmarktentwicklung determinieren die M&A Aktivität. Daher wurde auf Grundlage einer empirischen Studie neben dem OECD Frühindikator für Deutschland (CLI), das langfristige Zinsniveau, der Verlauf des DAX und die Anzahl im Markt kursierender Gerüchte und Bekanntgaben über zukünftige Fusionen für die Prognoseberechnung der M&A Aktivität in Deutschland verwendet.

Weitere Beiträge zu den weltweiten M&A-Märkten finden Sie in beigefügtem M&A Report April 2013.

Ein Gratistest der Transaktionsdatenbank Zephyr kann von Deutschland aus unter der Rufnummer +49 (69) 96 36 65 - 0 oder presse.frankfurt@bvdinfo.com angefordert werden. In Österreich erreichen Sie uns unter +43 (01) 606 11 96 - 0 oder vienna@bvdinfo.com. Hintergründe zu BvD finden Sie im Internet unter www.bvdinfo.com

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