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Lech rüstet sich für den Mediengipfel 2012 zum Thema "Europa neu denken - wo bleibt der Wille zum Wandel?"

Lech/Zürs (ots) - Das renommierte europäische Medienforum, das seit sechs Jahren in Lech stattfindet, startet am Donnerstag den 29. November und wird bis 1. Dezember zahlreiche hochkarätige Fachleute am Arlberg versammeln. Berichterstattende Medienvertreter können sich für das exklusive Netzwerktreffen noch akkreditieren.

Die 6. Auflage des Mediengipfels widmet sich heuer dem Thema "Europa neu denken - wo bleibt der Wille zum Wandel?" und wartet wieder mit einer ganzen Reihe spannender Gäste und Vortragender auf. Unter ihnen Kurt Biedenkopf, Jurist, Hochschullehrer und ehemaliger Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Unternehmer Bernd Kolb, Internetpionier, ehemaliger Vorstand der Deutschen Telekom und Gründer des Club of Marrakesh, die Schweizer Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Doris Leuthard, die Wirtschaftswissenschaftler Manfred Gärtner (Universität St. Gallen), Christian Keuschnigg (Direktor Institut für Höhere Studien) und der Wirtschaftsexperte Stefan Schulmeister sowie die bekannten österreichischen Literaten Martin Pollack und Robert Menasse. Mit ihnen werden weitere Top-Referenten sowie europäische Journalisten und Auslandskorrespondenten führender internationaler Medien über die Zukunft der europäischen Lebensrealität diskutieren - das detaillierte Programm findet sich anbei.

Medienvertreter, die sich für das europäische Medienforum in Lech noch anmelden wollen, können dies unter folgender Kontaktadresse noch nachholen, wobei nur noch ein stark limitiertes Pressekontingent zur Verfügung steht: promedia.innerhofer@pressezone.at

Wohlstand ohne Wachstum?

Eröffnet wird der diesjährige Mediengipfel von "Der Standard"-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid, die den ersten Abend mit hochkarätigen Gästen dem Thema "Wohlstand ohne Wachstum" widmen wird. Mit ihr am Podium werden der Jurist und ehemalige Ministerpräsident Sachsens, Kurt Biedenkopf, der ehemalige EU-Kommissar und nunmehrige Präsident des Forums Alpbach, Franz Fischler, Manfred Gärtner, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen, der NZZ-Korrespondent in Brüssel, René Höltschi, sowie Michael Köhler, Professor am College of Europe in Brügge und seit 2010 Kabinettschef von EU-Kommissar Günther Oettinger, die gegenwärtige europäische Lebensrealität analysieren.

Die Rolle der Medien - Stichwort Verantwortung, Qualität und Transparenz

Eines der wichtigsten und auch richtungsweisendsten Instrumente auf dem Weg Europas zu einer neuen Identifikation stellen die Medien dar. Die Frage nach Medienverantwortung, Qualität & Transparenz in der Europäischen Union werden sich unter der Leitung von Astrid Zimmermann, Generalsekretärin des Presseclubs Concordia, Medien- und Kommunikationswissenschaftler Matthias Karmasin, die EU-Abgeordnete Eva Lichtenberger, Daniel Mayer, ehemaliges Vorstandsmitglied der Jungen Liberalen in Ungarn, und der NZZ-Korrespondent für Österreich und Ungarn Charles Ritterband in der Freitagvormittags-Diskussion stellen.

Robert Menasse über Klischees vom verknöcherten Eurokraten

Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse wird über seinen Ende September erschienenen Essay "Der europäische Landbote. Die Wut der Bürger und der Friede Europas oder Warum die geschenkte Demokratie einer erkämpften weichen muss.", für dessen Recherche er nach Brüssel reiste, mit der profilierten Kurier-Europakorrespondentin Margareta Kopeinig sprechen.

Zwischen Spar- und Wachstumszwang - Wie viel (Süd-)Europa verträgt der Euro?

ARD Korrespondentin Susanne Glass wird diese Fragen bei der traditionellen Diskussion der Auslandskorrespondenten am Rüfikopf an ihre Mitdiskutanten weitergeben. Hoch oben am Berg werden Matthias Kamp, Korrespondent für die Wirtschaftswoche in München, der Direktor des Instituts für Höhere Studien in Wien (IHS) und Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen Christian Keuschnigg, die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard, der Historiker, Journalist und Publizist sowie ORF Brüssel-Korrespondent Raimund Löw, der österreichische Wirtschaftsexperte Stefan Schulmeister und Moderatorin und Journalistin Sibylle Storkebaum die Zukunft der gemeinsamen europäischen Währung diskutieren.

"Europapolitik vor dem Bankrott - Radikalisierungen zwischen Links und Rechts schaffen ein neues "Europa-Extrem"

In der abschließenden Samstagvormittags-Diskussion wird Markus Spillmann, Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung, mit seinen Gästen Zukunftsszenarien für Politik und Parteienlandschaft in Europa erörtern. Der Frage, ob wir uns mit einem Europa der Extreme konfrontiert sehen, werden Heinrich Neisser, Präsident der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) und Vorsitzender des Kuratoriums des Instituts für Höhere Studien (IHS), Michael Fleischhacker (ehemaliger Chefredakteur "Die Presse") und Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld auf den Grund gehen.

Der 6. Mediengipfel am Arlberg über den Willen zum Wandel

Der Mediengipfel am Arlberg geht in seiner Konzeption in folgende Richtung: Führende europäische Medien diskutieren mit führenden europäischen Politikern und Intellektuellen brennende Fragen der Zeit. Die Veranstaltung wird alljährlich ganz bewusst in einem exklusiven Kreis von ca. 80 geladenen Gästen organisiert und abgehalten. Der Mediengipfel, der von der Kommunikationsagentur pro.media kommunikation 2007 initiiert wurde, wird neben dem Gastgeber Lech Zürs Tourismus GmbH vor allem vom international agierenden Industrieunternehmen Swarovski, dem Land Vorarlberg und der Gemeinde Lech sowie von Medienpartnern wie dem Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, ORF, APA - Austria Presse Agentur, Der Standard, NZZ-Neue Zürcher Zeitung, Vorarlberger Medienhaus etc. getragen.

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