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"IT-Business in Österreich": Unternehmen investieren 2007 verstärkt in IT

36,4 Prozent der Unternehmen haben höhere Budgets - CRM boomt weiter - Security ist und bleibt "Sorgenkind"

    Wien (ots) - Laut "IT-Business in Österreich 2007" rechnen 36,4 Prozent der IT-Manager wieder mit höheren Ausgaben für Informations- und Telekommunikationstechnologie (IKT). Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 13,4 Prozent. Bei rund 60 Prozent der vom Marktforscher IDC befragten KMUs stehen bis zu 70.000 Euro für Investitionen zur Verfügung, bei 31 Prozent der Großunternehmen sind es sogar mehr als eine Million. Das Geld soll vor allem für Server-Konsolidierung, E-Mail-Archivierung, VoIP, aber auch für mobile Services ausgegeben werden.

    Bei Customer Relationship Management (CRM) wird sich der gegenwärtige Boom 2007 noch zusätzlich verstärken, das Management der Kundenbeziehungen wird in Österreich als mitentscheidender Faktor im Wettbewerb wiederentdeckt. "Die Möglichkeit, schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren sowie bessere Servicequalität zu bieten, gilt als wichtigster Antriebsfaktor für den CRM-Einsatz", betont IDC-Analyst Rainer Kaltenbrunner. 28 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, CRM-Lösungen einzusetzen, sechs Prozent implementierten gerade, und bei weiteren 17 Prozent war man im Planungsstadium.

    Bemerkenswert sei laut Kaltenbrunner, dass fast alle befragten Unternehmen (90 Prozent) CRM im Vertrieb z. B. für Cross- und Up-Selling benützen. Knapp die Hälfte nützen die gewonnenen Informationen, um die Interaktion mit den Kunden zu verbessern. 38 Prozent sehen CRM ganzheitlich mit Auswirkungen auf zahlreiche Prozesse sowie auf die Unternehmensstrategie.

    Das einzige "Sorgenkind" ist und bleibt die Sicherheit: Obwohl fast jedes zweite österreichische Unternehmen 2006 mit mehr als 1.000 Attacken durch Viren, Hacking, Trojaner oder Würmer zu kämpfen hatte, wird bei Security gespart. IT-Leiter seien daher verstärkt aufgerufen, bei der Geschäftsleitung Überzeugungsarbeit zu leisten, meint Kaltenbrunner. Die Relevanz von Sicherheitslösungen werde immer noch unterschätzt, weshalb vor allem bei KMUs nur knappe IT-Budgets dafür genehmigt würden.

    Viel Neues bei "IT-Business in Österreich"

    "IT-Business in Österreich" erscheint heuer bereits zum sechsten Mal, auch diesmal gibt es eine Reihe von Neuerungen. So konnte der Herausgeber, Österreichs führendes B2B-Fachmagazin MONITOR, erstmals den renommierten IT-Marktforscher IDC als Datenlieferant für den Statistikteil gewinnen. Zusätzlich haben noch mehr AutorInnen und ExpertInnen als bisher für das Buch recherchiert und das neueste Wissen und die aktuellsten Daten aus ihrem jeweiligen Spezialgebiet zusammengetragen.

    "Unser aller Ziel ist es, die beste und umfangreichste Informationsbasis über das IT-Land Österreich zu bieten und den Ruf unseres Landes in Europa und der Welt als wichtige IT-Nation zu festigen", unterstreicht MONITOR-Chefredakteur Dipl.-Ing. Rüdiger Maier die Ziele des Nachschlagewerks. "IT-Business in Österreich 2007" erscheint am 18. Dezember und kann zum Preis von 19,80 Euro unter http://www.monitor.co.at/ bestellt werden.

    Rückfragehinweis:     MONITOR - Das Magazin für Informationstechnologie,     Bohmann Druck und Verlag GmbH & Co KG     Chefredakteur Dipl.-Ing. Rüdiger Maier,     E-Mail: maier@monitor.co.at, Tel.: +43-(0)1-74095-416


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