suissetec - Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband

Gebäudetechnikbranche wird zur Vorreiterin in Sachen CO2-Reduktion

    Zürich (ots) - Die Branchenverbände Schweizerisch- Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec) und der Lieferantenverband Heizungsmaterialien PROCAL lancieren eine Beratungskampagne. "suissetec-CO2-Spiegel" und "suissetec- Gebäudeenergieausweis" wollen einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion im Gebäudebereich leisten.

    Der Bundesrat verlangt eine CO2-Reduktion bei den Brennstoffen von 600'000 Tonnen. Dazu beitragen kann allerdings jeder Schweizer Hauseigentümer. Die durchschnittliche Heizanlage wird nach rund dreissig Betriebsjahren ersetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt verbraucht sie aber, verglichen mit neuen Modellen, sehr viel Energie, um die Wohnräume warm zu halten. "Ein zu hoher Preis für Wohnkomfort", nennt dies Peter Schilliger, Zentralpräsident Schweizerisch- Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec). "Denn würden solche Heizanlagen fünf Jahre früher ersetzt, liesse sich der Energieverbrauch - und damit der Schadstoffausstoss - bedeutend senken". Das Einsparpotenzial haben die beiden Verbände wie folgt berechnet: Pro Jahr kann der CO2 -Ausstoss um über 100'000 Tonnen reduziert werden. Noch mehr Energie lässt sich einsparen, wenn vermehrt erneuerbare Energieträger berücksichtigt werden.

    Fokus auf ältere Wohngebäude

    Um die Sensibilisierung der Heizungsbetreiber zu verstärken, starten "suissetec" und "PROCAL" eine Beratungsoffensive. Die Kampagne "suissetec-CO2-Spiegel" und "suissetec- Gebäudeenergieausweis" fokussiert sich insbesondere auf Wohngebäude, die älter als 15 Jahre sind und deren Wärmebedarf unter 50 kW liegt. "Anhand einer Software, welche wir zusammen mit Fachspezialisten in den vergangenen Jahren entwickelt haben, lässt sich der Energieverbrauch einer Immobilie einfach und schnell bestimmen", sagt Zentralpräsident Peter Schilliger. Der "suissetec-CO2-Spiegel" ist zudem ein Hilfsmittel, um mögliche Sanierungsmassnahmen bei der Heizung und der Brauchwarmwassererzeugung sowie der Gebäudehülle aufzuzeigen. "Ökologie und Ökonomie miteinander zu vereinbaren, ist der einzig gangbare Weg, um die Akzeptanz und Nachhaltigkeit derartiger Massnahmen sicher zu stellen", so Schilliger.

    Die Sanierungsberatung ist, wenn sie im Zusammenhang mit einer kostenpflichtigen Dienstleistung des Heizungsinstallateurs erbracht werden kann, kostenfrei. Aufbauend darauf kann der Hauseigentümer eine kostenpflichtige erweiterte Bearbeitung zum "suissetec-Gebäudeenergieausweis" anfordern. Dieser Ausweis klassifiziert den Energieverbrauch des Gebäudes und zeigt Optimierungspotenziale auf. Der Gebäudeenergieausweis soll nach den Vorstellungen des Bundesamtes für Energie ab Frühling 2008 in verschiedenen Kantonen ausgetestet werden. Der "suissetec- Gebäudeenergieausweis" ist auf die Kriterien des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) abgestimmt. "Ich bin fest überzeugt, dass der Gebäudeenergieausweis bei jeder Handänderung schon bald selbstverständlich zur Dokumentation einer Liegenschaft gehört", ist Hans-Peter Kaufmann, Direktor suissetec, überzeugt.

    Fotomaterial, Referate und Dokumente zur Medienorientierung vom
26. September 2007 haben wir unter
http://www.suissetec.ch/de/Medien-260907.asp für Sie
zusammengestellt.
  
ots Originaltext: Schweizerisch-Liechtensteinischer
                            Gebäudetechnikverband (suissetec)
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec)
Eric W. Zeller
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