Energieagentur NRW

Gebäudeenergiestandards und Schimmelpilz

    Wuppertal (ots) - In Kooperation mit den Städten Remscheid und Lippstadt organisiert die Energieagentur NRW zwei Info-Veranstaltungen zum Thema Schimmelpilz.

    In Lippstadt geht es in einem Fachgespräch  um "Gebäudeenergiestandards und Schimmelpilz" (Donnerstag, 7. Oktober 2004, 13.45 - 17 Uhr, im Cartec, Erwitter Str. 105). Schimmelpilz in Wohnräumen ist kein neues Problem. Sowohl in unsanierten Altbauten wie auch in energetisch sanierten Altbauten und neuen Gebäuden ist Schimmelpilz festzustellen. Waren es in der Vergangenheit eher bauphysikalische Gründe, die ein Schimmelpilzwachstum ermöglichten (schlechte Dämmstandards, Wärmebrücken), sind die Gründe im sanierten Altbau und auch im Neubau oftmals in der Dichtheit der Gebäude zu suchen. Jeder Schimmelbefall muss saniert werden. Besser ist es vorzubeugen, durch Vermeidung von Wärmebrücken und eine kontrollierte Lüftung, die einen ausreichenden Luftwechsel sicherstellt und hilft, Energie zu sparen. In praxisorientierten Vorträgen soll die Problematik der erhöhten Innenfeuchtigkeit und dem dadurch verursachten Schimmelpilzbefall näher betrachtet werden. Die Ursachen und die Beseitigung von Schimmelpilzbefall soll erläutert und diskutiert werden. Darüber hinaus werden die Praxisvorteile von Lüftungssystemen, z. B. Abluft- oder Zu- und Abluftanlage vorgestellt. Infos und Anmeldung gibt es bei der Stadt Lippstadt, Beate Gramckow, Klusetor 31, 59555 Lippstadt (Fax: 02941 / 98 06 07, e-mail: beate.gramckow@stadt-lippstadt.de).

    Die Stadt Remscheid lädt am Mittwoch, 6. Oktober 2004 (9.30 bis 17 Uhr im Rathaus Lüttringhausen, Ratssaal 1. Etage, Kreuzbergstr. 15), zur Fachveranstaltung "Schimmelpilz im Wohnungsbau - Massnahmen zur Vermeidung und Sanierung" ein.

    Das Seminar richtet sich an Entscheidungsträger und Techniker der Wohnungswirtschaft, Architekten und Fachplaner.

    In älteren und  nicht vorschriftsmässig errichteten neuen Gebäuden kann durch bauliche Mängel (z.B. undichtes Dach, Risse im Mauerwerk) oder Fehler in der Gebäudekonstruktion Feuchtigkeit in Wänden, Fussböden und Ecken eindringen sowie zur Gebäudeinnenseite wandern. Das Verhalten der Raumnutzer kann ebenfalls zu erhöhter Feuchte im Innenraum beitragen. Vor allem unsachgemässes Lüftungsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner in Verbindung mit Tätigkeiten, bei denen Feuchtigkeit entsteht (z.B. duschen, kochen, Wäsche trocknen), erhöht die Feuchtigkeit der Raumluft. Dies kann ebenfalls zu Schimmelpilzwachstum führen. Der Kurs vermittelt Wissenswertes zu den Lebensgrundlagen von Schimmelpilzen, stellt die bauphysikalischen Ursachen für Schimmelpilzschäden dar und bietet Lösungsmöglichkeiten. Dabei soll der Praxisbezug nicht zu kurz kommen. Die Teilnahme kostet 45 EUR. Infos und Anmeldung bei der Stadt Remscheid, Umweltamt, Frau Meves (Hastener Str. 11, 42849 Remscheid, Fax 02191 - 163257, E-Mail: meves@str.de).

ots Originaltext: Energieagentur NRW
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Oliver Weckbrodt
Energieagentur NRW, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kasinostrasse 19-21
42013 Wuppertal,
Tel.      +49/202-2455220,
E-Mail: oliver.weckbrodt@ea-nrw.de



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