Angestellte Schweiz / Employés Suisse

Banken sollen Geld nicht verspielen, sondern dem Werkplatz zur Verfügung stellen

Zürich (ots) - Die Angestellten Schweiz sind schockiert, dass die UBS schon wieder eine riesige Summe Geld verspielt hat. Nun ist es an der Zeit zu handeln: Die Banken müssen wieder zu einer soliden Geschäftstätigkeit zurückkehren. Eine der wichtigen Aufgaben einer seriösen Bank ist es nämlich, dem Werkplatz Schweiz zuverlässig Kredite zur Verfügung zu stellen. Just gestern hat der Ständerat das Hilfspaket von 870-Millionen genehmigt - eine im Vergleich zu den Spieleinsätzen der UBS kleine Summe, die mit diesem Hilfspaket dem Werkplatz Schweiz zur Verfügung gestellt werden soll. Die Angestellten Schweiz begrüssen den Entscheid des Ständerates und fordern nun den Nationalrat auf, nachzuziehen (er hat gestern notabene der Armee zusätzliche 600 Millionen in Aussicht gestellt). Genau heute debattiert der Nationalrat über die Änderung des Bankengesetzes, in dem es unter dem Stichwort "too big to fail" auch um die Bedeutung und die Risiken von grossen Banken für die Volkswirtschaft geht. Die Angestellten Schweiz fordern, dass dem leidigen Zocken der Grossbanken ein Ende gesetzt wird: Das Investmentbanking muss von den normalen Bankgeschäften getrennt werden, um der Gefahr zu begegnen, dass Grossbanken nicht erneut von der öffentlichen Hand gerettet werden müssen.

Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und Chemie/Pharma. Rund 22'300 Angestellte sind Mitglied. Angestellte Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie, gegründet 1993).

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Reto Liniger, Kommunikation Angestellte Schweiz, 044 360 11 24, 079
467 22 77
Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, 044 360 11 21,
076 443 40 40



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