Angestellte Schweiz / Employés Suisse

Angestellte Schweiz fordern Konjunkturpaket, in dem die Arbeitnehmer im Zentrum stehen

    Zürich (ots) - Die MEM-Industrie und deren Angestellte leiden unter der Krise. Die Angestellten Schweiz wollen daher ein Konjunkturpaket, das die Aus- und Weiterbildung sowie die Gesundheit der Arbeitnehmenden fördert. Es soll aber auch die Unternehmen ermuntern, die Mitarbeitenden zu behalten.

    Seit der Industrialisierung gibt es den Strukturwandel. Traditionelle Industrien verschwinden, neue Wirtschaftszweige steigen auf. Die einzige Konstante im Ganzen ist der arbeitende Mensch. Darum müssen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft, so sind die Angestellten Schweiz überzeugt, beim Menschen ansetzen. Der Mensch allein ist letztlich Garant für die langfristigen Wachstumschancen einer Volkswirtschaft.

    Bildung als lohnende öffentliche Investition Der Strukturwandel zwingt Angestellte immer wieder zum Branchenwechsel. Die Bildung erleichtert diesen Wechsel. Die Wirtschaft ist auf der anderen Seite auf gut gebildete Arbeitnehmer angewiesen - die wichtigste Ressource unseres Landes, nota bene.

    Dies sind Gründe, warum die Angestellten Schweiz ein Konjunkturpaket fordern, das die Aus- und Weiterbildung der Menschen zwischen 16 und 65+ fördert. Konkret könnte dies mit Bildungsgutscheinen oder mit der Finanzierung von Sabbaticals umgesetzt werden. Vorrangiges Ziel muss sein, dass jeder Schulabgänger eine Ausbildung absolviert.

    Belohnung von Unternehmen, die keine Mitarbeitenden entlassen Viele Unternehmen haben den Wert der Arbeit anerkannt, indem sie (im Rahmen der bisherigen Konjunkturpakete) Massnahmen ergriffen haben, die Entlassungen vermieden haben, wie z. B. Kurzarbeit oder die konsequente Anwendung von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Dieses Verhalten soll belohnt werden, indem man Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden halten, Zugang zu Mitteln verschafft, damit diese gute Rahmenbedingungen für die Arbeit schaffen und sich dadurch fit für den sich abzeichnenden Aufschwung machen können.

    Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden Schliesslich soll mit einem Konjunkturpaket die Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung gefördert werden. Dies kann umgesetzt werden durch Investitionen in die Gestaltung der Arbeitsplätze, in gesundheitsfördernde Angebote sowie in das betriebliche Gesundheitsmanagement.

    Alle profitieren Mit den von den Angestellten Schweiz vorgeschlagenen Massnahmen kann eine auf den Menschen fokussierte Arbeitswelt gefördert werden. Von den Massnahmen profitieren alle: Der Arbeitnehmende, das Unternehmen und der Staat. Der Angestellte gewinnt eine höhere Zufriedenheit und Wertschätzung und es eröffnen sich ihm neue Berufsperspektiven. Das Unternehmen kann das Potenzial der Arbeitnehmer besser erschliessen. Der Sozialstaat schliesslich wird durch den Verbleib der Arbeitnehmenden in der Erwerbsarbeit entlastet.

    Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und Chemie/Pharma. Rund 25 000 Angestellte sind Mitglied. Angestellte Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie, gegründet 1993).

    Weitere Infos zu den Angestellten Schweiz: www.angestellte.ch.

Kontakt:
Stefan Studer, Geschäftsführer Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11
11,
Natel 079 621 08 19

Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation Angestellte Schweiz,
Tel. 044 360 11 21, Natel 076 443 40 40



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