Einst und Jetzt im Fokus

Zürich (ots) - Der Publikumsrat SRG.D beschäftigte sich in der August-Sitzung einerseits mit «Tama ...

Microsoft Corp.

Microsoft greift hart durch bei weltweiten Auktionen mit gefälschter Software

    Redmond, Washington (ots/PRNewswire) -

    - Die jüngsten Durchsetzungs-Anstrengungen helfen, Auktion-Sites von gefährlicher Software zu befreien

    Weniger als eine Woche nach der Veröffentlichung einer von Microsoft gesponserten Studie(i) der IDC mit Details über das Risiko des Einsatzes gefälschter Software, und sechs Wochen nachdem Microsoft Corp. seine eigene forensische Analyse über gefälschte Discs veröffentlicht hat, kündigt Microsoft eine Reihe von strafrechtlichen und zivilen Aktionen gegen mutmassliche Dealer von gefälschter Software aus aller Welt an. Die heutige Ankündigung markiert die grösste Durchsetungs-Anstrengung seitens Microsoft und das erste Mal, dass das Unternehmen seine Anstrengungen weltweit ausrichtet, um rechtlich gegen Online Dealer vorzugehen. Zu den 55 Rechtsmassnahmen gehören 15 in den Vereinigten Staaten, zehn in Deutschland, zehn in den Niederlanden, fünf in Frankreich und fünf in Grossbritannien sowie Verfahren in Argentinien, Australien, Belgien, Korea, Mexiko und Polen.

    (Logo: http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000822/MSFTLOGO )

    Die Klagen richten sich gegen Verkäufer, die wahrscheinlich ihre eBay-Konten oder Konten auf anderen Auktions-Sites missbraucht haben, um gefälschte Software an arglose Konsumenten und Unternehmen zu verkaufen. Viele der Beklagten erhielten Warnungen über ihr widerrechtliches Verhalten, bevor Rechtsmassnahmen eingeleitet wurden; die Warnungen umfassten schriftliche Unterlassungsanordnungen und/oder die Beseitigung ihrer Auktionen durch den Online Host. In jedem dieser Fälle ergaben nachfolgende Untersuchungen und/oder Prüfkäufe die Verletzung des Copyright und Markenzeichens durch die beklagten Verkäufer.

    Viele dieser des Rechtsbruchs verdächtigten Verkäufer wurden durch Tipps von Konsumenten über Microsofts Windows(R) Genuine Advantage (WGA) Programm identifiziert. Als Teil des WGA können Konsumenten überprüfen, ob ihre Microsoft(R) Software legalen Ursprungs ist und während dieses Prozesses Produkt-Downloads, Windows-Updates und andere spezielle Angebote erhalten. Das WGA-Programm wurde dazu konzipiert, den Wert originaler Windows Software im Vergleich zu gefälschter Software klarzustellen und den Konsumenten die potenziellen Risiken im Zusammenhang mit gefälschter Software zu verdeutlichen. Weitere Programminformationen sind verfügbar unter http://www.microsoft.com/genuine .

    "Gefälschte Software ist fehlerhaft und gefährlich, weil die Fälscher sich am einzigartigen Software-Code zu schaffen machen. Dies öffnet die Tür für Identitäts-Diebstahl und andere ernsthafte Sicherheitsverletzungen," sagte Matt Lundy, ein leitender Rechtsanwalt bei Microsoft. "Es lohnt sich einfach nicht, persönliche und vertrauliche Information dem Risiko auszusetzen, nur um ein paar Dollar für Software zu sparen; auf lange Sicht kann das erheblich teurer werden. Für uns gilt, dass Microsoft fest entschlossen ist, die notwendigen rechtlichen Schritte zu unternehmen, um Konsumenten weltweit vor den Gefahren gefälschter Software zu schützen."

    Microsoft startete die Genuine Software Initiative früher in diesem Jahr und hat seitdem seine Anstrengungen zum Schutz der Konsumenten und Kanalpartner vor den Risiken gefälschter Software durch eine verstärkte Konzentration auf Ausbildung, technische Massnahmen und Durchsetzung verstärkt. "Jedes Jahr werden Millionen Konsumenten, ohne es zu ahnen, zu Opfern, indem sie unwissentlich gefälschte Software kaufen," sagte Joe Peterson, Vice President der Market Expansion Platforms Group bei Microsoft. "Dies ist ein ernsthaftes Problem, zu dessen Lösung eine signifikante Verpflichtung notwendig ist. Wir gehen diese Verpflichtung ein, indem wir in Anstrengungen investieren, um den Leuten zu zeigen, worauf sie achten müssen und was sie vermeiden sollten; weiterhin nutzen wir Innovationen zum besseren Schutz der Software und ziehen wenn nötig vor Gericht, um die Konsumenten zu schützen."

    Neue Studie zeigt Nebenauswirkungen der Software-Piraterie

    Entsprechend der neuen Studie des IDC können das Beziehen und der Einsatz von gefälschten Produktschlüsseln, Raubkopien, Schlüsselgeneratoren und Crack-Werkzeugen für Windows XP und das Microsoft Office System das Risiko erhöhen, den Computer mit einem Virus, Wurm und anderem schädlichen Code, einschliesslich Spyware, Trojanern und modifiziertem Code, zu infizieren. Zusätzlich zeigt die IDC-Studie, dass der Kauf von Software bei Online Auktionen oft dazu führt, dass man gefälschte Software mit verändertem Code oder anderen bekannten Schwachstellen erwirbt. Die Studie befindet sich auf http://www.microsoft.com/athome/security/update/wga/default.mspx .

    Die IDC-Studie folgt auf eine forensische Analyse von gefälschten Windows XP Disks, die von Microsoft im Juni 2006 durchgeführt wurde. Dabei kam heraus, dass 34 Prozent der Disks nicht auf einem Computer installiert werden konnten und weitere 43 Prozent zusätzliche Programme oder Binär-Code enthielten, die nicht Teil des originalen Microsoft Windows sind. Laut Microsoft kann der veränderte Code zu Problemen wie Denial-of-Service-Attacken, umgangenen Passwort-Schutzmassnahmen und Korruption des Speichers für Anwendung führen.

    John Gantz, Senior Vice President von IDC, sagte, dass die neue IDC-Studie und andere vorhandene Belege den Konsumenten eine Warnung sein sollten. "Unsere Untersuchungen bestätigten, dass das Suchen und Finden von gefälschter Software im Internet die Cyberspace-Entsprechung zum Fahren mit kaputten Reifen sein kann," sagte Gantz. "Es ist wichtiger als je zuvor, dass Benutzer sich über diese Gefahren informieren. Unsere Ergebnisse unterstreichen die einfache Tatsache, dass es reale Kosten in der Form von erhöhten Risiken für die Sicherheit und die persönlichen Daten gibt; diese Risiken können Verbrauchern mehr kosten, als die vermeintlichen Einsparungen durch gefälschte Software ausmachen."

    Eine weitere Information aus der Studie ist, dass Microsoft bei etwa 50.000 eBay Software-Auktionen pro Jahr interveniert, bei denen der Verdacht besteht, dass es sich um eine Verletzung des Copyright handelt. Bei von Microsoft durchgeführten Tests, bei denen das Unternehmen 115 Kopien auf physikalischen Medien bei eBay kaufte, zeigte sich, dass 39 Prozent gefälscht waren. Weitere 12 Prozent enthielten entweder gefälschte oder veränderte Software. Insgesamt betragen die Chancen für den Kauf von originaler legal lizenzierter Microsoft Software bei eBay, laut dieser Studie, weniger als 50 Prozent.

    IDC schätzt, dass eine Organisation, in der nur ein einziger Fall von unrechtmässiger Software auf einer einzigen Workstation vorkommt, sich Kosten von mehr als US $1.000 gegenübersieht. Die Kosten für verlorene oder kompromittierte Daten können sich für viele Unternehmen auf zehntausende Dollar pro Vorfall summieren.

    Das Unternehmen Microsoft wurde 1975 gegründet und ist der weltweite Führer bei Software, Dienstleistungen und Lösungen, die Menschen und Unternehmen bei der Realisierung ihres vollen Potenzials helfen.

    (i) IDC, "The Risks of Obtaining and Using Pirated Software," 23. Okt. 2006

    HINWEIS: Microsoft und Windows sind entweder registrierte Markenzeichen oder Markenzeichen von Microsoft Corp. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

    Die Namen von in dieser Mitteilung genannten Firmen und Produkten können Markenzeichen der jeweiligen Inhaber sein.

    Website: http://www.microsoft.com

ots Originaltext: Microsoft Corp.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch

Pressekontakt:
Rapid Response Team von Waggener Edstrom Worldwide, +1-503-443-7070,
oder rrt@waggeneredstrom.com, für Microsoft Corp./ ANMERKUNG FÜR
REDAKTEURE: Wenn Sie zusätzliche Informationen zu Microsoft
benötigen, besuchen Sie bitte die Microsoft Website unter
http://www.microsoft.com/presspass auf den
Unternehmens-Informationsseiten von Microsoft. Weblinks,
Telefonnummern und Titel waren zur Zeit der Veröffentlichung korrekt,
können sich aber seitdem geändert haben. Für zusätzliche
Unterstützung wenden sich Journalisten und Analysten an Microsofts
Rapid Response Team oder andere entsprechende Kontakte, die unter den
folgenden Adessen aufgeführt sind:
http://www.microsoft.com/presspass/contactpr.mspx ./ Foto: NewsCom:
http://www.newscom.com/cgi-bin/prnh/20000822/MSFTLOGO / AP Archiv:
http://photoarchive.ap.org / PRN Photo Desk photodesk@prnewswire.com



Das könnte Sie auch interessieren: