Giesecke & Devrient GmbH

Giesecke & Devrient und Nokia stellen eine sichere Applikationsmanagement-Lösung für NFC-fähige Endgeräte bereit

    München/Helsinki (ots) -

    Neues global agierendes Joint Venture stellt Netzbetreibern,     Transportunternehmen, Einzelhändlern, Banken,     Kreditkartenunternehmen und Anbietern digitaler Dienste und Medien     weltweit eine Plattform zur Verfügung, ihre Dienste und     Anwendungen den Nutzern NFC-fähiger mobiler Endgeräte anzubieten

    Giesecke & Devrient (G&D), weltweit zweitgrößter Produzent von Smart Cards, und Nokia, führender Anbieter im Bereich der mobilen Kommunikation, haben sich über die Gründung eines Joint Ventures geeinigt. Giesecke & Devrient wird mit 57 % und Nokia mit 43 % an der neuen Gesellschaft beteiligt sein. Das Gemeinschaftsunternehmen wird Dienste für das Near Field Communication (NFC)-Ökosystem bereitstellen, so dass Anwendungen, wie z. B. Kreditkartenfunktionalität oder elektronische Tickets, einfach und sicher auf NFC-fähige mobile Endgeräte heruntergeladen werden können. Herzstück dieses neuen NFC-Ökosystems ist das sichere Over-the-Air (OTA)-Management neuer, mobiler Anwendungen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird eng mit den anderen in der Wertschöpfungskette beteiligten Parteien zusammenarbeiten. Es wird im vierten Quartal 2006 offiziell seine Geschäftstätigkeit aufnehmen.

    „Mit der neuen Plattform und den auf ihr angebotenen Services verbinden wir zwei zukunftsweisende Technologien - Mobiltelefone und die sichere, kontaktlose Smart Card Technologie“, sagt Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von G&D. "Giesecke & Devrient sieht in der sicheren Chip-Management-Plattform weltweit ein großes Potenzial zur Erschließung neuer Märkte. Als Vorreiter sind wir hier sehr gut positioniert.“

    “Hinsichtlich neuer, intuitiver mobiler Dienste ist die NFC-Technologie äußerst viel versprechend für Mobilfunkkunden. Nokia möchte offene Lösungen auf den Markt bringen, die den Aufbau des NFC-Ökosystems ermöglichen", sagte Dieter May, Vice-President und Leiter der Nokia Ventures Organization. „Das neue Unternehmen wird dabei eine wichtige Rolle spielen, da seine Dienste allen Beteiligten zur Verfügung stehen werden, die ihren Kunden NFC-fähige mobile Dienste einfach und sicher näher bringen wollen."

    OTA-Plattform     Das Joint Venture wird eine sichere und flexible Serviceplattform anbieten und betreiben, die es ermöglicht, den Nutzern NFC-fähiger Geräte Over-the-Air neue Anwendungen zur Verfügung zu stellen und zu verwalten. Die Serviceplattform soll auf einer neutralen Basis betrieben werden und eingebaute Schnittstellen zu den IT-Systemen der eigentlichen Diensteanbieter haben, wie z. B. Banken, die Kreditkarten ausgeben. Die Over-the-Air-Dienste werden allen Parteien im NFC-Ökosystem angeboten. Netzbetreibern und anderen Diensteanbietern eröffnen sich über diesen Weg zusätzliche Möglichkeiten für die Einführung neuer Dienste für ihre Kunden.

    Offen für alle am Ökosystem beteiligten Parteien     Die Dienste des neuen Unternehmens werden für die NFC-fähigen Geräte aller Anbieter verfügbar und offen sein. Globalität, Neutralität und Offenheit des Unternehmens sind die Eckpfeiler für kostengünstige Dienste, von denen alle am NFC-Ökosystem beteiligten Partner profitieren. Das Leistungsspektrum des Unternehmens wird auch dazu beitragen, die Art und Weise, in der Anwendungen den Nutzern zugänglich gemacht werden, zu harmonisieren und so die Zersplitterung der zugehörigen NFC-Dienste verhindern.

    Mehrwert für den Mobilfunkkunden     Sobald eine Anwendung wie z. B. eine Kreditkarte, sicher auf ein NFC-fähiges Telefon geladen worden ist, können Kunden durch einfaches Vorbeiziehen des Mobiltelefons an einem entsprechenden Lesegerät im Kassenbereich bezahlen. Diese komfortable und schnelle Transaktion wird über die im Mobiltelefon integrierte NFC-Technologie ermöglicht. Das Mobiltelefon erhält damit die Funktionalität bereits gängiger, kontaktloser Smart Cards, die beispielsweise in Kreditkarten und in Fahrscheinen im öffentlichen Nahverkehr weltweit eingesetzt werden. Zusätzlich zur Kompatibilität mit der bereits existierenden Infrastruktur für kontaktlose Chipkarten bringt das NFC-fähige Telefon für die Nutzer noch andere Vorteile mit sich. So können z. B. alle relevanten Daten einer Transaktion auf dem Display des Telefons angezeigt sowie jederzeit und an jedem Ort Tickets direkt in das Telefon geladen werden. Mit einem NFC-Telefon kann man zudem auch auf Dienste zugreifen, die sich z.B. über Werbeplakate abrufen lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass man mit dem Telefon ein mit einem RFID-Chip ausgestattetes Werbeplakat berührt.

    Führende Rolle bei der NFC-Technologie     Nokia, ein Gründungsmitglied des NFC-Forums, beteiligt sich seit drei Jahren aktiv an der Entwicklung des NFC-Ökosystems und den damit verbundenen ersten Projekten. G&D ist eine der ersten Firmen weltweit, die kontaktlose Applikationsmanagement-Lösungen für NFC-fähige Geräte angeboten hat. Das neue Unternehmen wird für die Bereitstellung seiner Dienste auf dem Markt gut positioniert sein und sowohl Nokias Kompetenz als Weltmarktführer bei Mobiltelefonen als auch die langjährige Erfahrung von G&D im Bereich chipkartenbasierter Lösungen und Dienste nutzen.

    Pressekonferenz     Giesecke & Devrient und Nokia werden heute, Dienstag, 27. Juni 2006, um 13 und 19 Uhr MESZ zwei Pressekonferenzen veranstalten. Die erste Pressekonferenz ist hauptsächlich für Journalisten aus Europa und der Region Asien-Pazifik gedacht, die zweite wendet sich an Pressevertreter aus Amerika. Die Einwahlnummernummer lautet: +358 7180 71870, Conference ID: 34071, PIN-code: 142004.

    Über Giesecke & Devrient:     Giesecke & Devrient (G&D), München, ist ein internationaler Technologiekonzern mit Tochterunternehmen und Joint Ventures in der ganzen Welt. 1852 in Leipzig gegründet, startete G&D traditionell als Wertpapierdruckerei und spezialisierte sich rasch auf den Druck von Banknoten. Seit 1970 entwickelt G&D Lösungen und komplette Systeme für die automatische Bearbeitung von Banknoten. Heute ist G&D auch Technologieführer bei Smart Cards und Lösungsanbieter u. a. für die Bereiche Telekommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Identifizierung, Gesundheit, Transport sowie IT-Sicherheit (PKI). Im Geschäftsjahr 2005 beschäftigte das Unternehmen mehr als 7.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,24 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi-de.com.

    Über Nokia:     Nokia ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der mobilen Kommunikation, das das Wachstum und die Nachhaltigkeit der Mobilität im erweiterten Sinne vorantreibt. Nokia verbindet Menschen miteinander und gibt ihnen Zugang zu den für sie wichtigen Informationen durch benutzerfreundliche und innovative Produkte. Dazu gehören Mobiltelefone, Endgeräte und Lösungen für die Bereiche „Imaging“, „Games“ und „Media“ sowie für Unternehmen. Nokia bietet Ausrüstungen, Lösungen und Dienstleistungen für Mobilfunkbetreiber und Großunternehmen an. Weitere Informationen finden Sie unter www.nokia.com.

    Bitte beachten Sie, dass diese Pressemeldung neben historischen Fakten auch Trendaussagen beinhalten kann im Hinblick auf: A) den Zeitpunkt für die Bereitstellung von Produkten und Lösungen; B) unsere Fähigkeit zur Entwicklung, Implementierung und Vermarktung neuer Produkte, Lösungen und Technologien; C) Prognosen in Bezug auf Marktwachsum, Entwicklungen und strukturelle Veränderungen; D) Prognosen in Bezug auf das Wachstum der Stückzahlen verkaufter Geräte, unseren Marktanteil, Preise und Gewinnmargen; E) Prognosen und Ziele in Bezug auf unsere Betriebsergebnisse; F) Ergebnisse anhängiger und angedrohter Rechtsstreitigkeiten; und G) Aussagen, denen Begriffe wie "glauben," "erwarten," "davon ausgehen," "vorhersagen," "anstreben," "schätzen," "planen" oder ähnliche Ausdrücke vorangestellt sind, sind vorausschauende Aussagen. Da diese Aussagen Risiken und Unwägbarkeiten beinhalten, kann es zu erheblichen Unterschieden zwischen unseren derzeitigen Prognosen und den tatsächlichen Ergebnissen kommen. Zu den Faktoren, die zu diesen Unterschieden führen können, gehören folgende: 1) das Ausmaß des Wachstums der Mobilkommunikationsbranche sowie Wachstum und Rentabilität der neuen Marktsegmente in dieser Branche, die wir anvisieren; 2) die Bereitstellung neuer Produkte und Dienste durch Netzbetreiber und andere Marktteilnehmer; 3) unsere Fähigkeit, wichtige Markttrends zu erkennen und rechtzeitig und erfolgreich auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren; 4) die Auswirkungen von Änderungen in der Technologie und unsere Fähigkeit, die vom Markt verlangten komplexen Technologien zu entwickeln oder anderenfalls mit allen für die Nutzung erforderlichen Rechten zu erwerben; 5) die Wettbewerbsfähigkeit unseres Produktportfolios; 6) die zeitnahe und erfolgreiche Vermarktung neuer zukunftsweisender Produkte und Lösungen; 7) Preiseinbrüche und Kostenmanagement; 8) die Intensität des Wettbewerbs in der Mobilfunkbranche und die Fähigkeit, unsere Marktstellung zu behaupten oder zu verbessern und auf Veränderungen in der Wettbewerbslandschaft zu reagieren; 9) unsere Fähigkeit, die Fertigungs- und Logistikprozesse effizient zu steuern und die Qualität, Sicherheit und rechtzeitige Lieferung unser Produkte und Lösungen sicherzustellen; 10) Bestandsverwaltungsrisiken, die aus wechselnder Nachfrage im Markt resultieren; 11) unsere Fähigkeit zur störungsfreien Beschaffung von Komponenten zu akzeptablen Preisen; 12) unser Erfolg bei Kooperationsvereinbarungen im Hinblick auf die Entwicklung von Technologien oder neuen Produkten und Lösungen; 13) der Erfolg und die finanzielle Ausstattung und Leistungsfähigkeit unserer Kooperationspartner, Zulieferer und Kunden; 14) Ausfälle von IT-Systemen und Netzwerken, die für unsere Betriebsabläufe wesentlich sind; 15) unsere Fähigkeit, die komplexen Technologien, die wir oder andere entwickeln oder die wir lizenzieren, vor Ansprüchen wegen der Verletzung von Schutzrechten Dritter zu schützen, sowie unsere uneingeschränkte Nutzung bestimmter Technologien in unseren Produkten und Lösungsangeboten zu wirtschaftlich annehmbaren Bedingungen; 16) die allgemeine wirtschaftliche Situation weltweit und insbesondere wirtschaftliche oder politische Turbulenzen in Ländern mit aufstrebenden Märkten, in denen wir geschäftlich aktiv sind; 17) Entwicklungen bei umfassenden, mehrjährigen Verträgen oder in Bezug auf unsere größten Kunden; 18) Kursschwankungen, darunter vor allem Schwankungen zwischen dem Euro, der Währung, in der wir Bericht erstatten, und dem US-Dollar, dem chinesischen Yuan, dem britischen Pfund Sterling und dem japanischen Yen; 19) das Management unserer Abhängigkeit von Kundenfinanzierungen; 20) unsere Fähigkeit zum Einstellen, Halten und zur Weiterentwicklung gut ausgebildeter Mitarbeiter; und 21) Auswirkungen durch Änderungen in der Regierungspolitik, in Gesetzen oder rechtlichen Bestimmungen; sowie 22) die Risikofaktoren, die in Nokias Bericht „Form 20-F“ für das am 31. Dezember 2005 zu Ende gehende Geschäftsjahr auf den Seiten 12 bis 22 unter "Item 3.D Risk Factors" genannt werden.

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