Schweizerischer Bauernverband

Ja zur Gentechfrei-Initiative: Chance nutzen!

    Brugg (ots) - Medienmitteilung des Schweizerischen Bauernverbandes vom 27. November 2005

    Der Schweizerische Bauernverband (SBV) freut sich über die Annahme der Gentechfrei-Initiative durch Volk und Stände. Damit ist der Weg frei für zusätzliche Forschungs- und Versuchstätigkeiten und die Klärung der vielen kontroversen Behauptungen. Aus Sicht des SBV ist dies nötig, bevor gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz kommerziell angebaut werden.

    Wir erwarten nun eine umfassende Bestandesaufnahme zum weltweiten Gentech-Einsatz und zu den Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt und Märkte. Aufgrund dieser Basis kann nach Ablauf des Moratoriums in 5 Jahren – gestützt auf gesicherte Ergebnisse – entschieden werden, ob der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der schweizerischen Landwirtschaft sinnvoll ist oder nicht.

    In den nächsten 5 Jahren ist aber das Reformpaket der Agrarpolitik 2011 auf jeden Fall auf die gentechfreie Produktion auszurichten. Es gilt nun, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Schweiz auch marketingmässig als natürliche, gentechfreie Qualitätsprodukte im In- und Ausland gebührend zu positionieren. Immerhin ist die Schweiz das erste Land, das für die ganze inländische Produktion das Gütezeichen „gentechfrei“ tragen kann. Es ist anzunehmen, dass das ganze Lebensmittelsortiment gentechfrei bleiben wird, solange das Inlandangebot gentechfrei ist und so lange sich die Konsumentinnen und Konsumenten in aller Deutlichkeit gegen Gentechfood aussprechen.

Rückfragen: Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33 Urs Schneider, Stv. Direktor SBV, Mobile 079 438 97 17 Josef Wüest, Kommunikation SBV, Mobile 079 718 70 33 www.sbv-usp.ch



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