Schweizerischer Bauernverband

Ja erleichtert Arbeitskräfterekrutierung für die Bauern

      Brugg (ots) - Die Schweizer Bevölkerung hat die Erweiterung der
Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Staaten angenommen. Der
Schweizerische Bauernverband freut sich über diesen Entscheid. Damit
kann die problemlose Rekrutierung von Hilfskräften und Erntehelfern
aus den neuen EU-Staaten in der Landwirtschaft auch in Zukunft
sichergestellt werden. Aufgrund einer Übergangsregelung gab es
bereits dieses Jahr ein Kontingent von 2500 Kurzzeit-
Arbeitskräften. Dieses war schon Mitte Jahr ausgeschöpft, was den
grossen Bedarf an bezahlbarem, saisonalem Personal beweist. Mit dem
Ja sind auch die bilateralen Verträge mit der EU und damit ein
wichtiger Absatzkanal für die Schweizer Landwirtschaft gesichert.
Rund die Hälfte des exportierten Schweizer Käses geht heute in die
EU, Tendenz steigend. Dies ist dank der vollständigen
Liberalisierung des Käsehandels bis im Jahr 2007 im Rahmen der
Bilateralen I möglich. Für die Landwirtschaft stehen mit der
Agrarpolitik 2011, der anstehenden WTO-Verhandlungen und weitere
bilateralen Abkommen schwierige Zeiten bevor. Mit der Annahme der
erweiterten Personenfreizügigkeit ist für die inländischen
Bauernfamilien aber eine erste, kleine Hürde genommen.

Rückfragen: Hansjörg Walter, Präsident SBV Mobile, 079 404 33 92 Jacques Bourgeois, Direktor SBV, Mobile 079 438 97 17 Urs Schneider, Stv. Direktor SBV, Mobile 079 219 32 33 Fritz Schober, Leiter Departement Soziales, Bildung und Dienstleistungen, Mobile 079 420 62 24

www.sbv-usp.ch



Weitere Meldungen: Schweizerischer Bauernverband

Das könnte Sie auch interessieren: