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CASH: Swiss-Life-Chef Rolf Dörig attackiert Bundesrat: Mindestzinsentscheid ist "absoluter Unsinn"

    Zürich (ots) - Rolf Dörig, Chef des grössten Schweizer Lebensversicherers Swiss Life, hat die Anhebung des BVG-Mindestzins von 2,25 auf 2,5 Prozent scharf kritisiert. Der Entscheid des Bundesrats sei "absoluter Unsinn", sagte Dörig der Wirtschaftszeitung CASH. Er schade nicht nur den Versicherten, denn er senke ihre Rendite. "Eine Garantie kostet. Je höher die Garantie, desto tiefer die erwartete Gesamtrendite." Vor allem hätten die autonomen Pensionskassen durch den Entscheid "keine Chance auf Gesundung - es sei denn, sie spekulieren wieder auf boomende Aktienmärkte. Damit fordert der Bundesrat sie auf, ins Casino zu gehen. Das ist untragbar." Dörig droht mit dem Ausstieg aus dem BVG-Geschäft, wenn die gesetzliche Regelung für Mindestzins und Umwandlungssatz weiter "in die falsche Richtung" gehe. Prämienerhöhungen oder Arbeitsplatzabbau schloss er aber aus. Zum Zürcher Stadionentscheid sagte Dörig: "Es ist eine Riesenblamage für Zürich, dass wir bei der Euro 2008 nicht dabei sind. Doch man kann der CS und dem Stadtrat nicht den Vorwurf machen, sie hätten zu wenig fürs Stadion getan."

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