Prima.Bern

Die Zufallsgesellschaft trifft sich.... im La salle du monde Bern - Das langfristige PublicArt Projekt von Raoul Marek

Die Zufallsgesellschaft trifft sich.... im La salle du monde Bern - Das langfristige PublicArt Projekt von Raoul Marek
Das 12. Diner 2004 La salle du monde Oiron, Frankreich mit einem Teilnehmer und seinem Porträtteller. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Prima.Bern".

Querverweis auf Bilder: www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs

Der Schweizer Künstler Raoul Marek eröffnet nach eineinhalbjähriger Arbeit in der Stadt Bern den La salle du monde Bern.

    Bern (ots) - Im La salle du monde sind die Bewohner unterschiedlicher Orte innerhalb eines PublicArt- Projektes miteinander verbunden. Das Projekt nahm 1993 im französischen Oiron seinen Anfang und wird 2004 zunächst in Bern fortgesetzt. Weitere Orte sind in Planung. Die Vernetzung zwischen den Orten und ihren Bewohnern ist Bestandteil des Werks.

    Nach einer breit angelegten Informationsphase zur Teilnahme am La salle du monde Bern in der Berner Öffentlichkeit und in den Medien (Lokalzeitungen, Lokalfernsehen, Lokalradio,) wurden die 150 Teilnehmer von  La salle du monde Bern im Juni 04 aus mehr als eintausend Anmeldungen öffentlich im Kornhaus ausgelost.

    Für jedes Mitglied der Zufallsgesellschaft wird gratis ein persönliches Tafelgedeck - mit seinem Profil auf dem Teller und seiner Signatur auf dem Weinglas - angefertigt. Die Zufallsgesellschaft trifft sich jedes Jahr am gleichen Tag zu einem eingeladenen Dîner auf Ihrem Porträt in der Stadt Bern. Das erste Dîner La salle du monde Bern wird am Freitag, den 3. September 2004 in der Berner Altstadt serviert.

    La salle du monde Bern ist eine weitere Etappe im Vernetzungsprojekt von Raoul Mareks La salle du  monde, das die aktuellen Fragen zur Kommunikation, zur Vernetzung und zur kulturellen Identität thematisiert. Das Projekt greift die Idee der globalen Stadt auf und stellt das Ritual des Essens und den Ort in einen direkten Zusammenhang. Es setzt sich gleichermassen zusammen aus Merkmalen von Differenz und Übereinstimmung, macht inhaltliche Verbindungen in der Verschiedenheit der Kulturen sichtbar und stellt sie zur Diskussion. Die Teilnehmer von La salle du monde Oiron 1993 werden zum Dîner nach Bern eingeladen und umgekehrt. La salle du monde Oiron traf sich am 30. Juni '04 das 12. Mal zum Dîner im Chateau d'Oiron.

    La salle du monde Bern ist mobil. Das Dîner wird jedes Jahr am 3. September an einem anderen städtischen Ort durchgeführt. Die 150 Gedecke bilden die mobile Porträtgalerie la salle du monde Bern 2004, die während des Jahres, bis zum nächsten Dîner, an unterschiedlichen Orten in Bern ausgestellt wird.

    La salle du monde  wird somit zu einer Porträtgalerie innerhalb der Stadt Bern, die aufs Genaueste - und zugleich auf total anonyme Art - einen Teil der Einwohnerschaft von Bern im Jahre 2004 erfasst. Von dem Moment an, wo dieses Zeugnis der Gegenwart geschaffen ist, wird es gezwungenermassen zu einem geschichtlichen Dokument, zu einer lokalen Chronik, zu einem echten Denkmal im Sinne der Kommunikation. Im Laufe der Zeit nimmt jedes der verschiedenen Tafelgedecke eine andere Dimension ein und die Objekte werden zu einer Manifestation der Erinnerung.

    Finanziert & Unterstützt ist das Projekt von Stadt und Kanton Bern, Kunsthalle Bern, SRG SFR IDEE SUISSE, Stämpfli Holding AG, REHAU AG, WIRZ Bauunternehmung, Sophie & Karl Bindung Stiftung Basel, Association 30 juin R.M. Oiron, ISM Berlin, Jubiläumsstiftung Schweizer Mobiliar und Freunde.

ots Originaltext: Prima.Bern
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Weitere Informationen unter www.sdmbern.ch und zum Künstler unter
www.ism-berlin.net

Für Interviewtermine und Auskünfte:
Raoul Marek  
Mobile: +41/76/570'35'76
E-Mail: ramadare@yahoo.de


Medieninhalte
3 Dateien

Das könnte Sie auch interessieren: