Verein PRS PET-Recycling Schweiz

PET-Fahndung wird verlängert: 7 Millionen PET-Flaschen noch immer vermisst

Sammelcontainer sucht PET-Flasche: Neu machen auch Kleinanzeigen auf das PET-Recycling aufmerksam. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/PET-Recycling Schweiz".

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    Zürich (ots) - Mit der PET-Fahndungsaktion "Jede Flasche zählt!", die im Sommer 2004 auf Wildplakaten, im TV und im Kino zu sehen war, konnte PET-Recycling Schweiz die Bevölkerung erfolgreich zum PET-Sammeln animieren. Die Sammelquote wurde im Jahr 2004 von 71 auf 74 Prozent gesteigert! Trotzdem fehlen aber noch immer 7 Millionen Flaschen, damit die vom Bund geforderten 75 Prozent erreicht werden. Deshalb wird die Fahndung jetzt fortgesetzt. Der ehemalige Aktenzeichen-XY-Fahnder Konrad Toenz bekommt jetzt Unterstützung von seinem damaligen Kollegen Peter Nidetzky aus Wien.

    Erneuter Einsatz von "Oberfahnder" Konrad Toenz im TV

    Um auch die letzten vermissten Flaschen noch für die Wiederverwertung zurückzugewinnen, wird die Fahndungsaktion jetzt fortgesetzt. Am TV wird die Kampagne wie schon letztes Jahr von Konrad Toenz begleitet, dem aus der Sendung Aktenzeichen-XY bekannten Schweizer "Oberfahnder". Für ihn ist der Einsatz für PET-Recycling Ehrensache: "Ich selber bin ein Recycler und achte sehr darauf, dass der Abfall, den ich produziere, so gut es geht, wiederverwertet wird."

    Toenz erhält Unterstützung aus dem Ausland: Peter Nidetzky, der in der Aktenzeichen-XY-Sendung 32 Jahre lang aus dem Büro Wien moderierte, beteiligt sich an der Grossfahndung. Auch er sieht es als seine Pflicht an, sich für diese Kampagne zu engagieren: "Die Idee des Recyclings ist absolut sinnvoll und unterstützenswert." Gemeinsam berichten Toenz und Nidetzky über erste Erfolge bei der Fahndung nach vermissten PET-Flaschen, denn seit den letzten Werbespots sind bereits wertvolle weiterführende Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.

    Zusätzliche Werbung im Freizeitbereich

    Vor allem die PET-Getränkeflaschen, die unterwegs oder im Freizeitbereich konsumiert werden, finden noch zu selten den Weg in eine Sammelstelle. Deshalb versucht PET-Recycling Schweiz jetzt verstärkt, Leute konkret in diesen Bereichen anzusprechen: Neu wird über kurze Aufrufe am Radio und über Kleinanzeigen in der Presse auf das PET-Sammeln aufmerksam gemacht. Zudem wurden humorvolle Lautsprecherdurchsagen entwickelt, die an Freizeitanlässen sowie in Freizeit- und Vergnügungsanlagen abgespielt werden können.

    PET ist wertvoll

    PET ist ein Wertstoff und kann zu hundert Prozent wiederverwertet werden. Es verliert grundsätzlich seine Eigenschaften nicht, kann also wiederholt zu hochwertigen Produkten verarbeitet werden. Wer leere PET-Getränkeflaschen zurückbringt, schont die Umwelt. Heute können aus leeren Flaschen wieder neue hergestellt werden. So erreichen wir einen optimal geschlossenen, sehr umweltfreundlichen Stoffkreislauf. Verglichen mit der Neuproduktion kann auf diese Weise 60 Prozent Energie gespart werden. Eine neue PET-Getränkeflasche kann bis zu 80 Prozent aus rezykliertem PET bestehen.

    Der Bund schreibt eine PET-Recyclingquote von 75 Prozent vor. Im Jahr 2004 wurde eine Quote von 74 Prozent erreicht. Damit fehlen nur noch 1 Prozent, was rund 7 Millionen PET-Flaschen beziehungsweise einer Flasche pro Einwohner entspricht. Sollte es nicht gelingen, in der nächsten Zeit die geforderte Marke zu erreichen, kann der Bund ein Pfand auf PET-Flaschen einführen. Ein Pfand ist für alle Beteiligten - Handel und Konsumenten - sehr teuer und unbequem. Es ist mit zusätzlichen Organisationskosten von 8 bis 16 Rappen pro Flasche zu rechnen.

ots Originaltext: PET-Recycling Schweiz
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Jean-Claude Würmli
PET-Recycling Schweiz
Naglerwiesenstrasse 4
8049 Zürich
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Fax          +41/44/344'10'99
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