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Schweizermeister 2004 der Staplerfahrer erkoren

Schweizermeister 2004 der Staplerfahrer erkoren
Schweizermeister 2004 im Staplerfahren: Martin Kölliker, Kadi AG Langenthal. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/SVBL"

Querverweis auf Bild: www.newsaktuell.ch/d/story.htx?nr=100475879

6. Nationale Staplerfahrer-Meisterschaft im Fribourg

    Rupperswil (ots) - Rund 380 Teilnehmer starteten am 12.Juni 2004 zur 6. Nationalen Staplerfahrer-Meisterschaft in Fribourg. Unter dem Patronat der SUVA wurde der Anlass wurde wieder von der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik in Zusammenarbeit mit den namhaften Lieferanten von Flurförderzeugen in der Schweiz durchgeführt.

    Unschlagbar

    Der seit dem Jahr 2002 amtierende Schweizermeister

    Martin Kölliker, Kadi AG Langenthal

    verteidigte mit einer souveränen Leistung seinen im Jahr 2002 erworbenen Schweizermeister-Titel. Er bewältigte den Praxisparcours in einer Zeit von 3 Minuten und 8 Sekunden fehlerlos. Einzig in der Theorie kassierte er durch eine falsch beantwortete Frage in der Theorie eine Zeitstrafe von 20 Sekunden. Mit total 1792 Punkten war Martin Kölliker noch einmal um 12 Punkte besser als vor 2 Jahren. Die herausragende Leistung wird erst im Vergleich mit den anderen Teilnehmern deutlich. Der "langsamste" Teilnehmer benötigte für den Parcours 14 Minuten und 54 Sekunden und handelte sich dennoch 120 Strafsekunden für Fehler ein.

    Starke Mitbewerber

    Auch der Vize-Schweizermeister 2004 und Sieger der Kategorie B bot eine starke Leistung. Auch er ist bereits seit 2002 Vize-Meistertitel.

    Thierry Leduc, Manor AG, Verteilzentrale Bussigny     blieb mit einer Fahrzeit von 3 Minuten und 25 Sekunden nur gerade 17 Sekunden hinter seinem Rivalen, musste sich aber für einen Fahrfehler 40 Strafsekunden notieren lassen. Dafür bot er eine tadellose Leistung in der Theorie. Ohne den Fahrfehler hätte er den Schweizermeistertitel, den er bereits 1998 einmal hatte, zurückerobert.

    Auch der Sieger der Kategorie C bot eine eindrückliche Leistung:

    Hansruedi Weiss, OSB Brugg AG, Brugg

    bewältigte den Parcours für Dieselstapler in 4 Minuten und 8 Sekunden bei einer Zeitstrafe von 20 Sekunden in der Praxis, sowie 20 Strafsekunden für eine falsch beantwortete  Frage in der Theorie.

    Staplerfahrer aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft

    Teilnehmer waren Staplerfahrer aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft. Auch die Schweizer Armee beteiligte sich einmal mehr sehr erfolgreich mit 10 Fahrern. Mit Abstand die grösste Equipe stellte wiederum die Manor AG in der Kategorie B (Schubmaststapler).

    Die folgenden Firmen stellten die grössten Mannschaften:

    Manor AG                                              42
    Valora AG                                            13
    Migros-Verteilbetrieb Neuendorf AG    11
    Migros Verteilzentrum Suhr                 10
    Kdo Nachschub / Rs S 45, Fribourg      10

    Im Dienste der Arbeitssicherheit

    Die Staplerfahrer-Meisterschaft stellt hohe Anforderungen an das berufliche Können der Teilnehmer. Nicht nur die Zeit, in welcher der Praxis-Parcours bewältigt werden kann, ist relevant. Ebenso wichtig sind die Einhaltung aller Sicherheitsaspekte und die Präzision der Fahrtechnik. Die Parcours werden von Staplerfahrer-Instruktoren der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung vorbereitet und an Masse der 14 verschiedenen, im Einsatz stehenden Maschinen angepasst. Für die Vorbereitung und Durchführung einer Nationalen Staplerfahrer-Meisterschaft stehen rund 60 Mitarbeiter im Einsatz.

    Innerhalb der Firmen bereiten sich die Teilnehmer in der Regel intensiv auf die Staplerfahrer-Meisterschaft vor. Die Parcours werden trainiert und die Theorie aufgefrischt. Die Herausforderung der Meisterschaft motiviert die Arbeitnehmer zu persönlicher Weiterbildung. Somit dient die Nationale Staplerfahrer-Meisterschaft in hohem Masse der Arbeitssicherheit. Nur wenige Fahrer melden sich als Privatpersonen an; 99 % der  Teilnehmer werden von Ihren Firmen delegiert, welche auch das Startgeld übernehmen.

    Die besten Lehrlinge

    Erstmals nahm eine grössere Anzahl Logistikassistenten - Lehrlinge an der Meisterschaft 2004 teil, die erst vor kurzer Zeit ihre Grundausbildung zum Staplerfahrer absolviert haben. Für die  3 besten Lehrlinge stellte die SVBL eine zusätzliche Preissumme von CHF 1'500.- zur Verfügung. Die Leistung der besten Lehrlinge an der Meisterschfat 2004 konnte sich sehen lassen und zeigt, dass der berufliche Nachwuchs den "Profis" kaum nachsteht. Der beste Lehrling

    Schumacher Adrian, Manor AG, Verteilzentrale Hochdorf

    erreichte mit 1727 Punkten den 2. Gesamtrang in der Kategorie B. Bei einer Fahrzeit von 3 Minuten und 53 Sekunden musste er sich in der Praxis eine einzige Zeitstrafe von 20 Sekunden notieren lassen. Weitere 20 Strafsekunden handelte er sich in der Theorie mit einer falschen Antwort ein.

    Knapp dahinter klassierten sich Stritt Olivier, HG COMMERCIALE St. Antoniund Jovanovic Dalibor, Manor AG Egerkingen. Die Organisatoren verfolgen die weitere Entwicklung mit Interesse. Unter den rund 60'000 Staplerfahrern in der Schweiz scheint sich eine Elite zu entwickeln.

    Anmerkung für Redaktionen:

    Zusätzliche Informationen, wie Ranglisten und Fotos als download unter  www.svbl.ch www.logistics-academy.ch User: Besucher Passwort: svbl Ablageort: Verzeichnis: Staplerfahrer-Meisterschaft 2004

ots Originaltext:svbl
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Kontakt:
Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik
Bruno Artmann
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5102 Rupperswil

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E-Mail: artmann@svbl.ch



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