Schweizer Rheinsalinen

Rheinfelder Holz für den grössten Kuppelbau der Schweiz

    Riburg, AG, (ots) - Für den grössten Kuppelbau der Schweiz, den "Saldome", wird ausschliesslich Holz aus der unmittelbaren Umgebung eingesetzt. Um die enorme Spannweite von 93 Metern und eine Höhe von 31 Metern zu erreichen, ist das bogenförmige Tragwerk aus verleimten Holz konstruiert. In Auftrag gegeben wurde der Kuppelbau von den Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen.

    Rund 1'500 Kubikmeter Holz werden für den futuristisch anmutenden Kuppelbau benötigt. Das entspricht 400 stattlichen Bäumen, die alle zwischen 80 bis 100 Jahre erreicht haben. Das Holz wurde anfangs Jahr in den von der Forstverwaltung Rheinfelden betreuten Wäldern geschlagen, stammt also aus der unmittelbaren Umgebung des Neubauprojekts. Sechzig Prozent der für den "Saldome" verwendeten Bäume sind Weisstannen, der Rest Fichten.

    Für den "Saldome" wird kein erstklassiges Holz benötigt. Deshalb handelt es sich bei den Fichten um so genanntes Käferholz. Dieses ist zwar genau so stabil wie das vom Borkenkäfer verschonte Holz. Doch es weist optische Fehler auf, sodass es für sichtbare Hölzer nicht mehr verwendet wird. "Der Saldome ist für mich ein geradezu ideales Beispiel, wie unser einheimischer Rohstoff Holz sinnvoll eingesetzt werden kann", sagt Simon Ammann, Stadtoberförster von Rheinfelden. Und dass die Weisstanne zum "Baum des Jahres 2004" gekürt wurde, hat für ihn zusätzliche Symbolkraft.

    Klug bewirtschaftet ist Holz eine schier unerschöpfliche Rohstoffquelle. Rund 10 Mio. Kubikmeter Holz wachsen Jahr für Jahr in den Schweizer Wäldern nach. Das für den grössten Kuppelbau der Schweiz verwendete Holz ist innert Stundenfrist nachgewachsen. Dazu braucht es nichts anderes als Sonne und Wasser.

    Die Schweizer Rheinsalinen sind im Besitz von Kantonen, dem Fürstentum Liechtenstein sowie der Südsalz GmbH, München. Sie produzieren mit zwei Salinen in Schweizerhalle BL und Riburg AG rund 500'000 Tonnen Siedesalz und versorgen die Schweiz  mit allen Salzprodukten.  Gebaut wird der "Saldome" vom Prattler Holztechnologieunternehmen Häring. Von diesem stammen auch der Entwurf und die spezielle Kuppelkonstruktion für den "Saldome".

    Hinweis an die Redaktionen:  Am 28. Juni findet ein Informationsanlass für die Medien statt.

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