Electrosuisse

Electrosuisse-Fachtagung zum Thema "Energiespeicher - Die Schweiz, die Batterie Europas"
Dreiländertagung (D-A-CH) vom 16. und 17. Juni 2011 in Pfäffikon SZ

Das Speichervolumen des Muttsees wurde von 9 auf 25 Mio. m3 erhöht (Kraftwerk Linth-Limmern AG, GL). Bildquelle: Axpo AG / Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veroeffentlichung unter Quellenangabe: "obs/Electrosuisse".

Fehraltorf (ots) - Durch ihre geografische Lage und Topografie spielt die Schweiz in der Stromspeicherung eine Schlüsselrolle auf dem internationalen Parkett.

Alternativen zur Atomstromgewinnung hängen von etlichen Variablen ab. Die Stromerzeugung aus Wind- oder Sonnenenergie beispielsweise ist schwer planbar, da sie vom Wetter und der Tageszeit abhängt. Der Anteil von dezentralen Speichern gewinnt somit zunehmend an Bedeutung, um die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage abzufedern und Versorgungslücken zu vermeiden. Die Schweiz bietet ideale Voraussetzungen, um Überkapazitäten zwischenzulagern und bei Bedarf gezielt wieder abzugeben. Die nationale Strombewirtschaftung gewinnt an internationaler Bedeutung. Anlässlich der Dreiländertagung der Energietechnischen Gesellschaft von Electrosuisse, werden verschiedene Aspekte der Stromspeicherung erläutert und diskutiert.

Durch ihre Lage im Herzen Europas und aufgrund ihrer topografischen Eigenheiten verfügt die Schweiz über ideale Voraussetzungen, "als Batterie Europas" zu fungieren. Schon seit Jahrzehnten bieten Schweizer Energieunternehmen mit Pumpspeicherwerken lukrative Dienstleistungen auch für Nachbarländer an. Momentan sind nur Pumpspeicherwerke in der Lage, Kapazitäten im grossen Massstab abzudecken. Künftig könnten jedoch vermehrt auch dezentral installierte, kleinere Speicher zum Einsatz gelangen. Sogenannte Smart-Grid-Lösungen, z.B. temporäre Speicherung von Strom in Elektromobilen (Vehicle to Grid), stecken jedoch noch in den Kinderschuhen, bieten allerdings interessante Perspektiven. Die Betreibung dezentraler Anlagen stellt die Netzbetreiber vor neue technische und logistische Herausforderungen.

Neue erneuerbare Energie bedingt Stromspeicher

Energie kann elektrisch, z.B. in Kondensatoren, mechanisch in Pumpspeicherwerken, Schwungrädern oder Druckluftspeichern oder elektrochemisch z.B. durch Akkus, Gasspeicher oder Primärbatterien, zwischengelagert werden. Alle bekannten Speichermethoden sind jedoch Verlust behaftet. Eine Universaltechnologie, die allen Anforderungen gerecht wird, gibt es nicht. Eine Herausforderung unserer Zeit ist es, den geeigneten Mix verschiedener Produktions- und Speichertechnologien zu finden, um eine möglichst optimale Stromversorgung zu sichern. Anlässlich der Dreiländertagung der ETG erläutern Experten aus dem In- und Ausland im Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ die verschiedenen Aspekte aktueller Herausforderungen und präsentieren Lösungsansätze.

Kontakt:

Christine Andres
Electrosuisse
Tel.: +41/44/956'11'23
E-Mail: christine.andres@electrosuisse.ch



Weitere Meldungen: Electrosuisse

Das könnte Sie auch interessieren: