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FAZ macht Deutschlands besten Wirtschaftsteil

    Köln (ots) - Die "FAZ" macht auch in diesem Jahr Deutschlands besten Wirtschaftsteil. Im jährlichen Ranking des Branchenmagazins "Wirtschaftsjournalist" ist die Wirtschaftsredaktion der FAZ mit einer Gesamtnote von 1,48 erneut auf Platz 1 gelandet, allerdings mit einer leicht schlechteren Note (Vorjahr: 1,24) und knapper als beim ersten Mal.

    Für das jährliche "Wirtschaftsjournalist"-Ranking hatten die Pressestellen der großen deutschen Unternehmen die Arbeit der Wirtschaftsredaktionen zu bewerten. Welche Wirtschaftsmagazine oder Wirtschaftsteile sind Pflichtlektüre? Wie steht es um Einfluss, Branchenrelevanz, sachliche Exaktheit und Fairness?

    "Reuters" und die "Börsen-Zeitung" haben diesmal den Vorjahreszweiten "Handelsblatt" auf Platz vier verdrängt, allerdings im Falle "Börsen-Zeitung" erst, wenn man die dritte Stelle hinter dem Komma mit dazu zählt. War schon beim ersten Mal festzustellen, dass Tageszeitungen und Agenturen die Magazine um Längen schlagen, so hat sich dieser Trend verstärkt. In diesem Jahr ist die "WirtschaftsWoche" - beim letzten Mal noch auf Platz 15 und knapp vor dem "manager magazin" - im Gesamtranking nicht einmal mehr unter den ersten zwanzig. Zwar wird ihr immer noch Branchenrelevanz und Einfluss zugeschrieben, doch bei den Kriterien Fairness und sachliche Exaktheit landete sie auf den Plätzen 40 bzw. 42.

    Einbußen bei diesen Kriterien muss auch die "Financial Times Deutschland" hinnehmen. Während sie bei Branchenrelevanz und Einfluss auf den Plätzen vier und sieben rangiert, fällt sie bei sachlicher Exaktheit auf Platz 20 zurück und bei Fairness gar auf Rang 30.

    Wieder wurden vom "Wirtschaftsjournalist" auch die wichtigen Journalisten erhoben. Dass es den wichtigsten Kollegen nicht geben würde, hatte sich schon im Vorjahr gezeigt. Aber einige werden doch häufiger genannt als andere - übrigens ausschließlich Wirtschaftsjournalisten von Tageszeitungen oder die für Tageszeitungen schreiben und ganz paritätisch: Je zwei Autoren von "FAZ", "Handelsblatt" und "FTD" führen die Namensliste an: Herbert Fromme, der als Freier für die "FTD" schreibt, vereinigt erneut viele Stimmen aus der Versicherungsbranche auf sich und Klaus Max Smolka wird von der Chemie/Pharma-Branche vorwiegend genannt.

    Die Gesamtwertung

    Medium                            Gesamtnote

    1. FAZ                            1,48
    2. Reuters                      1,50
    3. Börsen-Zeitung          1,62
    3. Handelsblatt              1,62
    5. dpa                            1,64
    6. vwd                            1,84
    7. Die Welt                    1,95
    8. FTD                            1,95
    9. Der Spiegel                1,96
    10. FAZ am Sonntag         2,02
    11. ZDF                          2,07
    12. ARD                          2,11
    13. Süddeutsche Zeitung 2,13
    14. dpa-AFX                    2,16
    15. manager magazin        2,24
    16. Bloomberg                 2,27
    17. AP                            2,34
    18. Welt am Sonntag        2,38
    19. Capital                    2,39
    20. n-tv                         2,41

      Die Branchenwertungen, die kompletten Namenslisten und weitere
Informationen stehen in der aktuellen Ausgabe vom
"Wirtschaftsjournalist", der in diesen Tagen erscheint. Ausgewählte
Beiträge, darunter die Titelgeschichte mit den besten
Wirtschaftsredaktionen Deutschlands, können vorab gegen Bezahlung im
Internet unter
http://www.wirtschaftsjournalist-online.de/artikelshop.htm
(Kreditkarte oder Lastschrift) bezogen werden.

ots Originaltext: Medienfachverlag Oberauer GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.ch

Pressekontakt:

Christoph Peck, Chefredakteur, Tel. 0049/221/8019801,

Johann Oberauer, Verleger, Tel. 0043/6225/2700-12



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