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Discours Suisse - Behinderte Kinder im Schulunterricht - Nichts sehen, aber trotzdem alles verstehen

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    Lugano (sda/ots) - Zehn sehbehinderte Kinder besuchen derzeit im Tessin die normalen Schulen. Spezielle Betreuer sorgen dafür, dass sie den Unterricht trotz ihres Handicaps verfolgen können.

    Eine grosse Hilfe stellt bei dieser Form der Integration die Informatik dar, wie Giorgio Merzagi sagt, der beim Kanton Tessin für die Sonderpädagogik verantwortlich ist.

    Die Betreuer der sehbehinderten Kinder arbeiten eng mit dem Klassenlehrer zusammen. Sie wählen das Lernmaterial aus und verarbeiten dieses mit Hilfe des Computers in die Blindenschrift.

    Dieses System klappt auf allen Stufen: So besuchen fünf blinde Kinder die Primarschule, vier die Mittelschule und eines das Gymnasium.

    Als man diese Form der individuellen Betreuung noch nicht kannte, wurden viele blinde Kinder aus dem Tessin in ein Institut im Kanton Zug geschickt.

    Dies habe zum einen den Vorteil gehabt, dass sie dort gut deutsch lernten, sagt Merzaghi. Die Kehrseite der Medaille sei das Heimweh gewesen, das viele Kinder in der Fremde geplagt hätte.

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