AG STG Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner

Tierversuche - Schande für unsere Gesellschaft: Pressemitteilung zum Welttierschutztag

      Die Ausbeutung von Tieren in unserer Gesellschaft hat viele
Facetten: Zum Welttierschutztag macht die AKTIONSGEMEINSCHAFT
SCHWEIZER TIERVERSUCHSGEGNER AGSTG als Dachverband der
Tierversuchsgegner auf die zunehmende willkürliche Ausbeutung unserer
Mitgeschöpfe aufmerksam.

    Sei es in der Massentierhaltung, in der Pelzindustrie, sei es in Zoos und Zirkussen oder im Bereich der Tierversuche: Tiere sind zwar oft geliebt und des Menschen Freund, diese Tierliebe macht jedoch zu häufig beim eigenen Haustier halt. Unsere Gesellschaft, die sich als zivilisiert betrachtet, missbraucht Tiere tagein tagaus als Vergnügungsobjekt, Nahrungsmittellieferant und als Laborgerät.  

    Allein bei den Tierversuchen sind die Zahlen im Jahre 2004 gemäss Tierversuchsstatistik um 3,6% bzw. 17'011 Tiere auf total 680'424 Tiere gestiegen. Demnach stirbt alle 46 Sekunden ein Tier in einem Schweizer Versuchslabor.

    Tierversuche stellen jedoch nichts weiter als eine der grössten Wissenschaftslügen unserer Zeit dar. Das "Tiermodell", wie unsere Mitgeschöpfe von den Vivisektoren genannt werden, hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder als ein für den Menschen unbrauchbares und gefährliches Modell erwiesen.

    Die Ergebnisse tierexperimenteller Studien dienen vielmehr der Selbstbeweihräucherung akademischer Scharlatane hinter hermetisch abgeriegelten Versuchlabors als der seriösen Erforschung menschlicher Erkrankungen.

      Die sich permanent wiederholenden Medikamentenskandale, wie
beispielsweise Impfungen (darunter insbesondere auch die
Alzheimerimpfung), Lipobay, Vioxx, Contergan, sind Beweise für das
Versagen der auf grausamen und aussagelosen Tierversuchen
abgestützten medizinischen Wissenschaften. Tödliche Nebenwirkungen
von Medikamenten, die notwendigerweise als Pharmaschrott bezeichnet
werden müssen, stellen gemäss einer Studie der Universität Toronto
die vierthäufigste Todesursache in den USA dar.

    Die AGSTG fordert ein vollständiges Verbot aller Tierversuche, da diese nicht mehr als eine Sittenwidrigkeit unter dem Deckmantel des Fortschritts darstellen.

    Seriöse Forschung und wahrer Fortschritt kann nur ohne Tierversuche stattfinden!

    Wie heute die New York Times berichtet, haben Australische Wissenschaftler den diesjährigen Medizin-Nobelpreis aufgrund klinischer Untersuchungen an Patienten und in Selbstversuchen, also ohne den verantwortungslosen Einsatz von Tieren, erhalten.

    Wieder einmal hat kein schweizer Tierexperimentator den begehrten Preis erhalten - eine denkwürdige Botschaft zum diesjährigen Welttierschutztag, die von Tierversuchsgegnern mit grosser Genugtuung zur Kenntnis genommen wird.

    Spenden: PC 40 - 7777 - 6    
    Postchequeamt Basel

ots Originaltext: AGSTG
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