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EANS-News: RHI AG
Europäische Kommission genehmigt Zusammenschluss von RHI und Magnesita unter Auflagen

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Fusion/Übernahme/Beteiligung

Wien -

* Abgabe des Dolomitgeschäftes des RHI Konzerns sowie des Standortes Oberhausen,
  Deutschland, der Magnesita Gruppe
* Zwei Produktionsstandorte des RHI Konzerns betroffen
* Ausstehend: fusionskontrollrechtliche Freigabe in Brasilien und Zustimmung der
  RHI Hauptversammlung zur grenzüberschreitenden Verschmelzung


Die EU-Kommission erteilte heute die Freigabe hinsichtlich des geplanten
Zusammenschlusses des RHI Konzerns mit der brasilianischen Magnesita Refratários
S.A. unter folgenden Auflagen:

Abgabe der Produktionsstandorte Marone, Italien, und Lugones, Spanien
- umfasst das Dolomit Geschäft des RHI Konzerns (Produktion, Vertieb, etc.) im
Europäischen Wirtschaftsraum
- Investition in einen Tunnelofen in Marone erforderlich, falls
Produktionsstandort Lugones nicht übertragen wird

Abgabe des Produktionsstandortes Oberhausen, Deutschland, der Magnesita Gruppe
- umfasst das gesamte in Oberhausen angesiedelte Geschäft (Produktion, Vertrieb,
etc. von Magnesia-Carbon Steinen und basischen Massen) im Europäischen
Wirtschaftsraum

Potenzieller Käufer erhält Lieferverträge für Sintermagnesia in Höhe von bis zu
rund 43.000 Tonnen

Die Auflagen sind innerhalb von sechs Monaten umzusetzen und bewegen sich im
Bereich der erwarteten Dimension. Der Umsatzbeitrag der beiden RHI Standorte
betrug im Geschäftsjahr 2016 rund EUR 50 Mio und stellt rund 3% des
Konzernumsatzes des Jahres 2016 dar. Aktuell befinden sich RHI und Magnesita in
intensiven Gesprächen mit zahlreichen potenziellen Käufern. Alle Interessenten
sind bestrebt, die Produktionsstandorte und das damit verbundene Geschäft
langfristig zu übernehmen und weiterzuentwickeln.

Die Freigabe der Europäischen Kommission stellt einen wichtigen nächsten Schritt
auf dem Weg zum geplanten Closing der Transaktion Anfang November dar. Noch
ausstehende Genehmigungen zum Vollzug der Transaktion sind die
fusionskontrollrechtliche Freigabe in Brasilien sowie die Zustimmung der RHI
Hauptversammlung zur grenzüberschreitenden Verschmelzung (der RHI AG mit Ihrer
Tochtergesellschaft RHI MAG NV in den Niederlanden).

"Mit dem heutigen Meilenstein kommen wir dem geplanten Zusammenschluss mit
Magnesita einen großen Schritt näher - und damit einem global führenden
Unternehmen in der Feuerfestindustrie, das die Stärken beider Unternehmen
optimal kombiniert", erklärt Stefan Borgas, CEO von RHI und designierter CEO der
zukünftigen RHI-Magnesita Gruppe.

Durch den Zusammenschluss von RHI und Magnesita wird das kombinierte Unternehmen
seinen Kunden ein noch umfassenderes Leistungs- und Serviceangebot offerieren
können und somit einen gesteigerten Wertbeitrag liefern. Es besteht weiteres
erhebliches Wertschöpfungspotenzial aufgrund der Realisierung angestrebter
Synergien und Innovationen basierend auf dem kombinierten Know-how der
Unternehmen.



Rückfragehinweis:
RHI AG  
Investor Relations
Mag. Simon Kuchelbacher
Tel: +43-1-50213-6676
Email: simon.kuchelbacher@rhi-ag.com

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