RHI AG

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RHI im 2. Quartal 2012 mit operativem Ergebnis auf Rekordniveau

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Quartalsbericht/Halbjahresfinanzbericht 2012


Wien (euro adhoc) - In einem stark von Verunsicherungen geprägten Umfeld konnte
RHI den zweithöchsten Quartalsumsatz in der Geschichte des Konzerns erzielen,
der sich nur  EUR 2,0 Mio unter dem Rekordniveau des 4. Quartals 2011 befindet.
Beide Divisionen verzeichneten deutliche Umsatzzuwächse: Der Umsatz der Division
Stahl übertraf den alten Rekord aus dem 3. Quartal 2011 um 5,1% und ist vor
allem auf die gute Performance in Europa und Nordamerika zurückzuführen. Der
Umsatz der Division Industrial erreichte trotz der Saisonalität im
Zementgeschäft den zweithöchsten jemals in der Division erzielten Wert und
basiert auf dem guten Geschäftsgang der Bereiche Nichteisenmetalle und Umwelt,
Energie, Chemie. Darüber hinaus konnte RHI auch beim operativen Ergebnis ein
neues Höchstlevel seit der Krise 2009 erzielen.

Im Detail:
Der Umsatz des RHI Konzerns stieg im 2. Quartal 2012 gegenüber dem
Vergleichsquartal 2011 um 8,9% auf EUR 475,9 Mio. Die Division Stahl steigerte
ihre Umsatzerlöse um 6,0% und die Division Industrial verzeichnete ein Wachstum
von 13,3%. Das operative Ergebnis des 2. Quartals konnte gegenüber der
Vergleichsperiode 2011 um 21,8% gesteigert werden und erreichte mit EUR 48,7 Mio
ein neues Rekordniveau seit der Rezession im Jahr 2009. Die
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von EUR 4,6 Mio resultieren aus der
Teilschließung einer Produktionslinie im Werk Bonnybridge, Großbritannien. Das
Konzern-EBIT betrug im abgelaufenen Quartal EUR 44,1 Mio und liegt trotz
angefallener Restrukturierungsaufwendungen um 10,3% über dem des 2. Quartals
2011. Die EBIT-Marge verbesserte sich leicht von 9,2% auf 9,3%. 

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich trotz der erfolgten Dividendenzahlung in Höhe
von EUR 29,9 Mio (EUR 0,75 pro Aktie) zum 30.06.2012 auf 26,9% nach 26,7% zum
31.03.2012. Die liquiden Mittel reduzierten sich 2012 von EUR 154,1 Mio auf EUR
107,1 Mio aufgrund der Rohstoffprojekte in Norwegen und der Türkei sowie der
Investition in den vierten Tunnelofen in China, der Dividendenzahlung sowie des
Anstieges im Working Capital gegenüber dem Ende des 1. Quartals . Die
Nettoverschuldung stieg von EUR 363,1 Mio auf EUR 424,7 Mio an.

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich im 2. Quartal 2012 nur
marginal auf kumuliert EUR 48,4 Mio (1. Quartal 2012: EUR 45,0 Mio). Dies ist
vor allem auf den umsatzbedingten Anstieg der Forderungen zurückzuführen.


                                2. Quartal           1. Halbjahr
in EUR Mio                      2012    2011         2012    2011
Umsatzerlöse                    475,9   437,1        912,8   850,9
EBITDA                           60,6    53,0        108,2    95,4
EBITDA-Marge                     12,7%   12,1%        11,9%   11,2%
Operatives Ergebnis1)            48,7    40,0         82,3    69,2
Operatives Ergebnis-Marge        10,2%    9,2%         9,0%    8,1%
EBIT                             44,1    40,0         77,7    69,2
EBIT-Marge                        9,3%    9,2%         8,5%    8,1%
Gewinn vor Ertragsteuern         38,1    34,9         73,5    58,6
Gewinn                           30,3    30,7         62,3    49,0
Cashflow aus der 
betrieblichen Tätigkeit           3,4     2,3         48,4    29,1
Investitionen in Sachanlagen 
und immaterielle Vermögenswerte  33,7    10,2         64,2    15,1
Mitarbeiterstand zum Halbjahr                       8.072   7.796


1) vor Wertaufholungen/Wertminderungs- und Restrukturierungsaufwendungen

Division Stahl
Der Umsatz der Division Stahl erreichte im 2. Quartal 2012 mit EUR 296,8 Mio ein
neues Rekordniveau und lag somit deutlich über dem Umsatz des 1. Quartal 2012
mit EUR 279,1 Mio und dem Umsatz der Vergleichsperiode 2011 mit EUR 280,1 Mio.
Das operative Ergebnis verbesserte sich deutlich von EUR 12,8 Mio im 1. Quartal
2012 auf EUR 21,9 Mio im 2. Quartal 2012 und konnte auch jenes des
Vergleichsquartals 2011 von EUR 20,6 Mio übertreffen. Die operative
Ergebnis-Marge lag mit 7,4% deutlich über der des vorangegangen Quartals mit
4,6% und stabil gegenüber der Vergleichsperiode 2011. Die aus der Teilschließung
einer Produktionslinie im schottischen Werk Bonnybridge resultierenden
Restrukturierungsaufwendungen reduzieren die EBIT-Marge um 1,6 Prozentpunkte auf
5,8%.

Division Industrial
Der Umsatz der Division Industrial lag im 2. Quartal 2012 mit EUR 169,2 Mio
deutlich über dem Umsatz des 1. Quartal 2012 mit EUR 143,0 Mio und dem Umsatz
der Vergleichsperiode 2011 mit EUR 149,3 Mio. Das EBIT verbesserte sich deutlich
von EUR 13,1 Mio im 1. Quartal 2012 auf EUR 21,1 Mio im 2. Quartal 2012 und
konnte auch jenes des Vergleichsquartals 2011 von EUR 18,2 Mio übertreffen. Die
EBIT-Marge lag mit 12,5% deutlich über der des vorangegangen Quartals mit 9,2%
und leicht über der des Vorjahreszeitraumes. 

Division Rohstoffe
Der Umsatz der Division Rohstoffe lag im 2. Quartal 2012 mit EUR 62,0 Mio leicht
über dem Umsatz des 1. Quartal 2012 mit EUR 60,2 Mio und deutlich über dem
Umsatz der Vergleichsperiode 2011 mit EUR 54,8 Mio. Die im Vergleich zum
vorangegangenem Quartal geringeren externen Umsatzerlöse resultieren aus dem
Auslaufen von Lieferverpflichtungen der im Jahr 2011 erworbenen irischen Premier
Periclase Ltd. (PPL), die durch einen höheren internen Bedarf an Rohstoffen,
aufgrund des Ersatzes von Fremdzukauf durch Eigenmaterial, kompensiert wurden.
Das EBIT reduzierte sich, aufgrund von fehlenden Erträgen aus
Grundstücksverkäufen (vorangegangenes Quartal: EUR 2,7 Mio), von EUR 7,7 Mio im
1. Quartal 2012 auf EUR 5,7 Mio im 2. Quartal 2012, lag jedoch deutlich über
jenem des Vergleichsquartals 2011 von EUR 1,2 Mio. Die EBIT-Marge lag mit 9,2%
unter der des vorangegangen Quartals mit 12,8% und signifikant über der des
Vorjahreszeitraumes.

Investitionen
Die Inbetriebnahme des zweiten Drehrohrofens in der Türkei wird Ende August
stattfinden. Damit stehen RHI weitere 70.000 Tonnen hochwertige
Sintermagnesiamengen zur Verfügung. Der Bau der Schmelze in Norwegen schreitet
ebenfalls voran. Die schrittweise Inbetriebnahme der Schmelzlinien in Porsgrunn,
Norwegen beginnt voraussichtlich im September. Mit einem Volllastbetrieb mit
einer jährlichen Produktion von rund 80.000 Tonnen meerwasserbasierter
Schmelzmagnesia ist ab November zu rechnen, wodurch RHI bei Schmelzmagnesia
außerhalb Chinas effektiv autark sein wird. Ende Juni wurde im größten Werk des
RHI Konzerns für gebrannte Steine in China der vierte Tunnelofen in Betrieb
genommen.

Ausblick 
RHI erwartet für das 2. Halbjahr in einem stabil bleibenden makroökonomischen
Umfeld und bei gleichbleibenden Fremdwährungskursen ein saisonal bedingt leicht
schwächeres Umsatzniveau in der Division Stahl als im 1. Halbjahr 2012, sowie
deutlich höhere Umsätze in der Division Industrial. Preiserhöhungen in
Kombination mit einem positiven Ergebnisbeitrag der initiierten Rückwärts-
integrationsprojekte sowie ein höherer Anteil des Industrialgeschäftes sollten
im 2. Halbjahr zu einem weiteren Anstieg der EBIT-Marge führen, weshalb sich für
das Gesamtjahr 2012 eine höhere EBIT-Marge als vergangenes Geschäftsjahr
erwarten lässt.

Der Halbjahresfinanzbericht 2012 steht auf der RHI Website www.rhi-ag.com zur
Verfügung.


Rückfragehinweis:
RHI AG  
Investor Relations
Mag. Simon Kuchelbacher
Tel: +43-1-50213-6676
Email: simon.kuchelbacher@rhi-ag.com

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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