museen bern

Die Museumsnacht brachte den Frühling

Das fahrende Museum an der Berner Museumsnacht. Weiterer Text ueber ots und auf http://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung unter Quellenangabe: "obs/museen bern"

    Bern (ots) -

    - Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
        unter: http://www.presseportal.ch/de/pm/100005325 -

    Seit langem gab es nicht mehr eine so schöne Nacht: Mit der 8. Museumsnacht kam der Frühling - und Tausende genossen wiederum das Angebot, in lockerer Atmosphäre Museen, Archive und Parkanlagen zu besuchen. Wie immer gab es Neuerungen, die regen Anklang fanden.

    Das berühmte blaue Band des Frühlings flatterte, die Stadt Bern war traditionsgemäss in buntes Licht getaucht, die Menschen flanierten und museumsnachteten entspannt bis in die frühen Morgenstunden. Das war die 8. Museumsnacht. Und das war wiederum ein voller Erfolg: 114'660 Eintritte konnten die 39 Institutionen verzeichnen, die sich an der Museumsnacht beteiligten und mit Hunderten von Helferinnen und Helfern die Wissbegierde des jungen und älteren Publikums befriedigten.

    Ballenberg auf dem Bundesplatz Dass das Vergnügen und das leibliche Wohl dabei nicht zu kurz kamen, versteht sich von selbst. Ebenso, dass da und dort wegen der grossen Nachfrage Warteschlangen entstanden - aber es gehört ja zur Atmosphäre der Museumsnacht, dass kaum jemals ein mürrisches Wort fällt. Denn wenn es eines gibt, das in dieser Nacht alle verbindet, ist es der Gwunder, die Neugierde. Eine der vielen Attraktionen - unmöglich, sie alle aufzuzählen - war der diesjährige Gast der Museumsnacht: das Freilichtmuseum Ballenberg, das seinen provisorischen Standort auf dem Bundesplatz einrichtete. Es zeigte einen unterhaltsamen Einblick in die mehr als 30 Handwerksdemonstrationen, die auf dem Ballenberg im Berner Oberland angeboten werden - vom Schmieden zum Hobeln bis hin zu zeitgenössischen Gestaltungsformen. Bauernhoftiere entzückten jung und alt, und dass man auf Eseln reiten konnte, war absolut keine Anspielung auf den Ort...

    Nicht alltägliche Verbindungen Ost und West waren am vergangenen Freitag verbunden: Vom Zentrum Paul Klee nach Westside - die Museumsnacht verbindet, was sonst häufig getrennt erscheint. Und das fahrende Museum, welches mittlerweile zu einem wichtigen Kennzeichen der Berner Museumsnacht geworden ist, chauffierte mit über 75 Oldtimern, zahlreichen Oldtimercars, nostalgische Postautos und Strassenbahnen so wie mit dem legendären Roten Pfeil zahlreiche Gäste von A nach B. Ein schönes Bild dessen, was die Museumsnacht auszeichnet: Während einiger Stunden scheint die Zeit still zu stehen, ist die Hektik des Alltags vergessen, versinkt man in andere Dimensionen, wird in alte und neue Zeiten entführt - besonders dann selbstverständlich, wenn das blaue Band des Frühlings sich ebenfalls an dieser einzigartigen Nacht beteiligt.

ots Originaltext: museen bern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Silvia Müller
Mobile: +41/78/627'99'92


Medieninhalte
2 Dateien

Weitere Meldungen: museen bern

Das könnte Sie auch interessieren: