BIO SUISSE

Rundum positive Bilanz der Umlaufbahn 2005 von planète bio suisse: 2000 Jugendliche verstehen Bio

    Basel (ots) - Heute schliesst planète bio suisse die diesjährige Tournee in Granges-Paccot bei Fribourg ab. Gegen 2000 meist 15-jährige Jugendliche besuchten den Bioplaneten auf neun Biohöfen zwischen Zürich und Lausanne. Die Verantwortlichen von Bio Suisse ziehen eine positive Bilanz. Jugendliche und Lehrpersonen sind begeistert. Der Erfolg motiviert Bio Suisse und den unterstützenden Coop Naturaplan-Fonds, den Bioplaneten im Jahr 2006 das dritte Mal in die Umlaufbahn zu bringen.

    Lassen sich 15-jährige Jugendliche für Würmer, Käfer, Mist und Erdkrümel interessieren? Ja - dafür sorgte ein professionelles Animatorenteam, das den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe der Hofleute und mit moderner Ausstellungstechnik die Biokreisläufe hautnah vermittelte. Den Jugendlichen gefiel besonders, dass sie Tiere und Pflanzen mit allen Sinnen erschnuppern, betasten und begreifen konnten. "Was? Gleich viele Organismen in einem Fingerhut Erde wie Menschen auf der Welt?" Diese und hundert andere Erkenntnisse brachten die Jugendlichen auf dem bioparcours von planète bio suisse ins Staunen.

    83 Schulklassen machten vom Angebot von planète bio suisse Gebrauch, einen Tag auf einem Biohof mit professioneller Begleitung zu verbringen. 79% der begleitenden Lehrpersonen beurteilten die hohen Erwartungen als "voll erfüllt" und 21% als "erfüllt". Die Jugendlichen teilten diesen Eindruck: Sie werteten besonders positiv, dass sie selber zupacken und mit den Biotieren einen Tag verbringen durften. Die Stimme eines Schülers aus Uettligen: "Bio mag ich überhaupt nicht, das hat immer so einen intensiven Geschmack", lässt Muriel Lehmann, Projektleiterin von planète bio suisse, schmunzeln.

    Jugendliche bauen Vorurteile ab

    Untersuchungen zeigen, dass das Bild, das sich 14- bis 18-Jährige über Bio machen, viele Vorurteile enthält. Sie setzen Bio mit "Körnlipicken" gleich und meinen, Bio sei technisch rückständig und vor allem teuer. planète bio suisse weckt bei den Jugendlichen hingegen das Interesse für die komplexen, natürlichen Kreisläufe. Sie erfahren, dass artgerechte Tierhaltung mehr Arbeit macht, bereits für Bio-Futter hohe Kosten entstehen und dass daher ein Bio-Kotelett zwar teurer ist, aber auch einen umfassenden Mehrwert für Mensch und Tier bringt.

    Der Planet wird 2006 erneut am Horizont auftauchen. Schulklassen können sich bereits heute im Internet anmelden: www.planetebiosuisse.ch.

ots Originaltext: BIO SUISSE
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Ansprechpartnerin für die Medien
Muriel Lehmann
Projektleiterin planète bio suisse
Tel.      +41/61/385'96'40
Mobile  +41/79/379'04'39
E-Mail: muriel.lehmann@bio-suisse.ch
Bio Suisse, Margarethenstrasse 87, 4053 Basel



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