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VW Volkswagen AG

Der Golf jetzt auch mit Allradantrieb 4MOTION

    Wolfsburg (ots) - Der neue Golf ist ab sofort mit der zweiten Generation des innovativen Allradantriebs 4MOTION mit elektronisch geregelter Haldexkupplung bestellbar.

    Die beiden drehmomentstarken Diesel-Triebwerke (TDI) mit 105 PS (77 kW) und 140 PS (103 kW) gibt es in dem neuen Golf nun auch mit permanentem Allradantrieb. Etwas später folgt auch eine 2.0 Liter Benzindirekteinspritzer-Variante mit 4MOTION-Antrieb.

    Damit steht für den neuen Golf nun eine in dieser Fahrzeugklasse einzigartige Bandbreite von 17 Motor-Getriebe-Varianten zur Wahl.

    Die zweite Generation dieser Allradtechnologie - erstmals 1998 im Golf vorgestellt und seitdem über 100.000 mal in dieser Klasse verkauft - wurde in punkto Wartungsfreundlichkeit, Serviceintervalle und Geräuschniveau umfangreich überarbeitet. Allrad-Technik ist besonders bei Nässe, Eis und Schnee von Vorteil: Das Drehmoment des Motors kann durch 4MOTION bestmöglich der Fahrbahn angepasst und auf alle vier Räder variabel verteilt werden - ein echtes Plus an Sicherheit und Fahrspass. Diese Eigenschaft bewährt sich besonders im Gespann-Betrieb, etwa mit Caravans. Bis acht Prozent Steigung kann der neue Golf 4MOTION stolze 1800 Kilogramm Anhängelast an den Haken nehmen, bis zwölf Prozent sind es 1500 Kilogramm (2.0 TDI: 1600 Kilogramm). So erreicht der Allrad-Golf - mit oder ohne Anhänger - auch Ziele, die reinen Front- oder Heckantriebautos nicht zugänglich sind. Volkswagen bietet für den Golf auf Wunsch auch einen Triebwerkunterschutz an, um Motor und Unterboden gegen Äste und hochschleudernde Steine zu sichern. Zudem ist auch ein Schlechtwegepaket mit strafferer Dämpfung und einer um 20 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit erhältlich. Von aussen zu erkennen ist der allradgetriebene Golf TDI durch den 4MOTION-Schriftzug am Heck und ein sichtbares doppeltes Auspuff-Endrohr. Kernstück der Antriebsart 4MOTION ist eine im Ölbad laufende Lamellenkupplung, die axial geschlossen wird. Mit der Höhe des ausgeübten Drucks lässt sich das übertragbare Drehmoment variieren und damit die Kraftübertragung auf die Hinterräder regeln. Die Kupplung regelt das Moment stufenlos von Null bis zur vollen Übertragung hoch, was einer Aufteilung des Antriebs von 50:50 zwischen Vorder- und Hinterrädern entspricht. Je nach Reibwertverhältnis sind sogar bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an der Hinterachse möglich. Der Golf TDI 4MOTION verfügt serienmässig über ein Sechsganggetriebe mit speziellem Schaltknauf und ist in den Ausstattungsvarianten Trendline, Comfortline und Sportline zu Preisen ab 20.475 Euro (77 kW-TDI) bzw. 22.495 Euro (103 kW-TDI) erhältlich. Der Mehrpreis gegenüber den frontgetriebenen Modellen liegt wie beim Vorgänger mit 1.500 Euro über der entsprechenden 6-Gang-Version auf unverändert niedrigem Niveau. Die ersten Auslieferungen des Golf TDI 4MOTION werden im August erfolgen, die dritte Variante mit Benzindirekteinspritzung (FSI) folgt im Herbst dieses Jahres.

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