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Weltwassertag 2012: Das Lebensmittel Nr. 1 - intelligent vernetzt in die Zukunft

Zürich (ots) - Rund um die Uhr Trinkwasser ins Haus geliefert - in bester Qualität und unschlagbar günstig. "Dieser Service ist hierzulande eine Selbstverständlichkeit, und das soll auch so bleiben", sagt Mauro Suà, Präsident des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW). Welche Anstrengungen dafür nötig sind, übersehen die Konsumenten leicht.

Zahlen und Fakten zum Schweizer Trinkwasser

- 2011 tranken über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung täglich 
Hahnenwasser
- Die Beliebtheit von Trinkwasser steigt seit zehn Jahren ungebrochen
- Die Schweiz verbraucht im Schnitt täglich 325 Liter Wasser pro 
Person
- Nur 1% der Niederschläge wird als Trinkwasser im Haushalt genutzt
- Der Wasserverbrauch geht seit den 70er Jahren zurück
- Das Leitungsnetz der Schweizer Wasserversorger ist rund 60000 
Kilometer lang; das ist mehr als einmal um die Erde
- Die Leitungen bleiben im Schnitt über 70 Jahre im Boden
- Die Infrastruktur der Wasserversorger umfasst mehrere 1000 
Reservoire und Anlagen zur Wassergewinnung und Wasseraufbereitung
- Die gesamte Infrastruktur ist rund 50 Milliarden Franken wert. Mit 
der jährlichen Investition von 700 Millionen Franken erneuern die 
Wasserversorger die Infrastruktur stetig
- Trinkwasser ist trotz der hohen Infrastrukturkosten unschlagbar 
günstig und sehr ökologisch 

Gut vernetzt gegen die Trockenheit

Damit die Schweizer Wasserversorger die Bevölkerung und die Wirtschaft auch in Zukunft zuverlässig mit einwandfreiem Trinkwasser versorgen können, setzen sie sich intensiv mit den Herausforderungen Klimawandel und Qualitätssicherung auseinander.

In Bezug auf die Infrastruktur heisst das Zauberwort "Intelligente Vernetzung": mit benachbarten Versorgern zusammenarbeiten, Leitungsnetze verbinden und Wasser aus mehreren Ressourcen beziehen ist die Strategie der Zukunft. So können Wasserversorger - wie das trockene Jahr 2011 zeigte - garantieren, dass auch bei längeren Trockenperioden an allen Orten der Schweiz genügend Trinkwasser zur Verfügung steht.

Raumbedürfnisse der Wasserversorger respektieren

Auf Bundesebene machen sich die Wasserversorger dafür stark, dass ihre Raumbedürfnisse nicht vergessen werden: "Die Schweiz muss genügend Platz für Schutzgebiete, Fassungen und Anlagen der Wasserversorger einplanen", fordert Anton Kilchmann, Direktor des SVGW.

Wasserversorger fördern innovative Technologien

Auf Forschungsebene investieren die Schweizer Wasserversorger in neue Technologien zur Qualitätssicherung. Sie testen zum Beispiel Online-Messgeräte, die Keimzahlen in Echtzeit bestimmen können und bringen sie so zur Marktreife. Im Januar 2012 haben sie einen Forschungsfonds lanciert, um innovative Projekte der Wasserbranche zu fördern.

Die Ressource schützen und täglich Hahnenwasser trinken

Trinkwasser in hervorragender Qualität für künftige Generationen - dafür stehen die Schweizer Wasserversorger ein. Aber auch Konsumenten können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten: Indem sie Trinkwasser respektvoll nutzen und Chemikalien umsichtig verwenden, schützen sie unsere wertvollste Ressource und die Umwelt. Und natürlich, indem sie täglich Hahnenwasser trinken.

Weltwassertag

"Trinkwasser, unser Lebensmittel Nr. 1" - unter diesem Motto führen Schweizer Wasserversorger zum Weltwassertag 2012 Aktionen und Events durch. Der SVGW zeichnet besonders kreative Projekte mit einem PR-Preis aus.

Kontakt:

Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches SVGW
Paul Sicher
Kommunikation
Grütlistrasse 44, Postfach 2110
8027 Zürich
Tel.: +41/44/288'33'33
E-Mail: p.sicher@svgw.ch


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