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KV Schweiz wehrt sich gegen Entlassungen bei der UBS

    Zürich (ots) - Mit grossem Bedauern hat der KV Schweiz zur Kenntnis genommen, dass die UBS als Folge der Finanzmarktkrise weltweit 5500 Stellen abbauen will. Dass es dabei auch zu zahlreichen Entlassungen kommen soll, stösst beim Verband auf Unverständnis.

    Wiederum müssen die Arbeitnehmenden, die Fehler des Managements ausbaden, das seine Fehlentscheide höchstens in Form einer Reduktion seiner immer noch stattlichen Boni bei einem so oder so äusserst komfortablen Grundgehalt gewärtigen muss. Dass ein Grossteil des Stellenabbaus durch natürliche Fluktuationen und Umschulungen aufgefangen wird, ist an sich erfreulich, genügt aber nicht. Für eine Grossbank wie der UBS wäre es problemlos machbar, auf jegliche Entlassungen zu verzichten.

    Jetzt mit Fantasie und Kreativität die Arbeitsplätze der angestammten Arbeitnehmenden zu modifizieren, würde mittelfristig dem Erhalt von Know-how dienen, das letztlich ein gerade so wichtiges Kapital darstellt wie dasjenige in Franken und Rappen. Gleichzeitig wäre es auch ein Zeichen der Wertschätzung den Arbeitnehmenden gegenüber, die letztlich das Funktionieren eines Unternehmens erst ermöglichen. Schliesslich würde ein Verzicht auf Entlassungen auch ein Signal für Stabilität setzen, auf das die Bank gegenwärtig angewiesen ist.

    Aus diesen Gründen fordert der KV Schweiz die UBS mit Nachdruck dazu auf, den angekündigten Stellenabbau nochmals unter den Gesichtspunkten des Know-how-Erhalts sowie der Nachhaltigkeit zu betrachten und auf jegliche Entlassungen zu verzichten.

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