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KV Schweiz: UBS - Keine Überwälzung von Managementfehlern auf das Personal

    Zürich (ots) - Der Kaufmännische Verband Schweiz hat mit grosser Sorge zur Kenntnis genommen, dass im Zusammenhang mit der Finanzkrise der UBS Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Er fordert dezidiert, auf jegliche Entlassungen zu verzichten.

    Nach den bisherigen Informationen ist davon auszugehen, dass auch in der Schweiz ein namhafter Stellenabbau geplant ist. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Arbeitnehmenden auch mittelbar von den voraussichtlich beträchtlichen Steuerausfällen betroffen sein werden.

    Einmal mehr sollen die Arbeitnehmenden die Fehler des Managements ausbaden. Der KV Schweiz fordert die UBS dringend auf, auf jegliche Entlassungen zu verzichten und einen allfälligen Stellenabbau allein durch natürliche Fluktuationen zu bewältigen. Ein Teil der geplanten Kapitalerhöhung ist in die Erhaltung der Arbeitsplätze zu investieren. Das Personal ist die Basis eines jeden Unternehmens und wie die Situation zeigt, zahlt sich die Investition ins Personal wesentlich besser aus als jene in unsichere Geldanlagen. Das dauernde Hin und Her mit einer hektischen Personalsuche in guten Zeiten und einem brüsken Stellenabbau in schlechten Zeiten ist ineffizient, führt zu einem massiven Verlust von Know-how und belastet letztlich die öffentliche Hand.

    Der KV Schweiz regt weiter an, das Bonus-System grundlegend zu überdenken. Die fragwürdigen Anreize dieses Systems führen dazu, dass kurzfristige Erfolge angestrebt und langfristige Risiken ausgeblendet werden, was zur heutigen Situation wesentlich beigetragen hat.

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