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KV Schweiz - Jugendarbeitslosigkeit: SVP verschliesst weiter die Augen

    Zürich (ots) - Die Zahl der jungen Arbeitslosen steigt weiter: Über 30'000 Junge sind beim RAV gemeldet und weitere 21'000 warten in einer Zwischenlösung auf eine berufliche Grundbildung. Doch die SVP, welche sich gerne volksnah gibt, bleibt unbelehrbar und bietet weiter keine Lösungen. Sie weiss nichts Besseres, als auf die Volksschule einzuprügeln. Ausserdem sind natürlich auch hier die Ausländer schuld!

    Bemerkenswert immerhin, dass die SVP heute ein Positionspapier zum Lehrstellenmarkt präsentierte, behauptete doch Parteipräsident Ueli Maurer noch vor einer Woche es gäbe gar kein Lehrstellenproblem! Im Heute veröffentlichten SVP-Papier wird weiterhin behauptet, es gäbe eigentlich genügend Lehrstellen. Ueli Maurer vertritt faktisch weiterhin die Meinung, dass ein Zürcher Schüler, der sich fürs KV eignet, doch eine Lehrstelle als Metzger im Oberwallis antreten kann.

    Die SVP sieht lediglich Handlungsbedarf bei der Sekundarstufe I. Der Ruf nach mehr Leistungsdruck entspricht aber keineswegs der heutigen Realität der Volksschule. Keine Massnahmen schlägt die SVP andererseits bezüglich Lehrstellenmangel, Berufsbildung und Berufseinstieg vor. Sie beschränkt sich weiterhin auf die inakzeptable Behauptung, es gäbe genügend qualifizierte Lehrstellen und gemäss SVP sind die Lehrer und die Schulbehörden an der Misere schuld. Die Forderung, bereits in der Primarschule eine leistungsorientierte Vorselektion einzuführen, unterstreicht den problematischen  Umgang der SVP mit dieser Thematik. Die Behauptung der SVP, dass Sozialkompetenzen nicht viel mit den „Anforderungen des Wirtschaftslebens" zu tun hätten, qualifiziert sich selbst..

    KV-Jugendsekretär Mario Antonelli: „Die SVP jammert seit Jahren darüber, dass sich „die Jungen" nur noch eine KV-Lehrstelle wünschen und kaum mehr gewerbliche Berufe lernen wollen - nun fordert sie den weiteren Abbau von handwerklich-musischen Fächern in der Schule! Ein Widerspruch und eine Ohrfeige für tausende von KMU-Lehrmeistern in Handwerksberufen!"

    Der Kaufmännische Verband fordert konkrete Massnahmen und konstruktive Vorschläge statt polemischer Sprüche!

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