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Alzheimer-Impfung: AFFiRiS AG gibt Auswertungsdaten zum Leitprodukt AD02 bekannt: Hinweise auf Wirksamkeit

Wien (ots) - Die AFFiRiS AG legte heute auf einer Pressekonferenz in Wien die Auswertungsergebnisse sekundärer Endpunkte der klinischen Phase I Studie des Alzheimer-Impfstoffs AD02 vor. Danach ist das Programm mit Blick auf die Stabilisierung der Gedächtnisleistung und des Körpergewichts von Patienten während des 18-monatigen Untersuchungszeitraums sehr erfolgreich verlaufen. So waren die kognitiven Fähigkeiten bei neun von zwölf Patienten, die den Impfstoff mit Verstärkersubstanzen (Adjuvantien) erhalten haben, deutlich besser, als es krankheitsbedingt zu erwarteten gewesen wäre. Zudem verlieren Alzheimerpatienten üblicherweise an Gewicht, da ihr Geschmackssinn beeinträchtigt sein kann oder sie die Nahrungsaufnahme vergessen. Bei den geimpften Patienten wurde hingegen eine Beibehaltung des Körpergewichts registriert.

Phase II begonnen

Seit Ende letzten Jahres befindet sich der Impfstoff in der klinischen Erprobung der Phase II, der Wirksamkeitsprüfung in Alzheimerpatienten. Das Studiendesign berücksichtigt bereits die richtungsweisenden Ergebnisse der Phase I. Aktuell befindet sich die Studie, die an 30 Studienzentren in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kroatien und der Slowakei (Tschechien: in Vorbereitung) durchgeführt wird, in der Rekrutierungsphase. Insgesamt 420 Patienten sollen in die Studie aufgenommen werden (http://klinische-studien-vienna.info). Erste Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs werden Ende 2012 erwartet.

Die AFFiRiS AG arbeitet seit Oktober 2008 am Forschungsstandort Wien im Rahmen eines Lizenz- und Optionsabkommens mit dem britischen Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline an einem Impfansatz zur Behandlung von Alzheimer. Die Vereinbarung hat ein potenzielles Gesamtvolumen von 430 Millionen Euro, von denen bisher 36 Millionen geflossen sind. Anfang März hatte AFFiRiS für einen weiteren Kandidaten (AD03) eine Meilenstein-Zahlung in Höhe von 2,5 Millionen Euro von GlaxoSmithKline erhalten. "Internationale Konzerne wie GlaxoSmithKline, Siemens, Boehringer Ingelheim oder Merck haben die Möglichkeiten am Wirtschaftsstandort Österreich erkannt und weiten ihre Forschungskapazitäten aus. Die Politik hat dafür die Rahmenbedingungen geschaffen: Die F&E-Quote betrug im letzten Jahr 2,76 Prozent des BIP und soll bis 2020 auf 4 Prozent steigen. Davon profitieren auch die dynamischen österreichischen Life Science- und Startup-Unternehmen, die derzeit gemeinsam mit internationalen institutionellen Investoren einige der bedeutendsten Lizenz- und Finanz-Deals der europäischen Biotechnologie-Industrie durchführen", kommentiert Dr. René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria mit Sitz in Wien.

Hinweis für die Redaktion

ABA - Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.

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Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6609/aom

 


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